Die letzten zwei Wochen im Internet (Links der Woche)
fly.floh am 18. Dezember 2009 um 18:31Die Links der Woche, mal wieder Freitags. Wenn auch mit einer Woche Verspaetung. Eine Handvoll interessanter Berichte gab es in den letzten zwei Wochen. Zum Beispiel ueber den Twitter Beitrag, der im Niedersaechsischen Landtag fuer Tumulte gesorgt hat. Prompt wurden natuerlich auch “Twitter darf kein rechtsfreier Raum sein” Schreier laut.
An der TU Darmstadt gibt es einen Student, der gar nicht existiert. Die Zeit hat einen Artikel ueber ihn.
Ueber einen schoenen Artikel namens “Das optimierte Kind” bin ich auch gestolpert. Steckt sehr viel Wahrheit drin. Ich meine “Baby-Chinesisch”?, “Babymassagen mit tibetanischen Klangschalen”? WTF?
Ueber die neuste Entwicklung an der Urheberrechts-Klage-Front bin ich ja schon etwas schadenfroh. Diesmal trifft es die kanadische Musikindustrie. Warner Music Canada, Sony BMG Music Canada, EMI Music Canada, und Universal Music Canada werden gerade auf 6 000000000$ (6 Milliarden $) verklagt, weil sie die Rechte an vielen Liedern, die auf Samplern erschienen sind gar nicht hatten. Die Summe kommt uebrigens von den Forderungen, die die Musikindustrie gegen File-Sharer fordert.
Noch was zum Thema Urheberrecht, geschrieben vom CCC, erschienen in der Zeit. Sehr schoene Darstellung der aktuellen Situation.
FDP Waehler und Mitglieder sollten sich diesen Kommentar mal zu Herzen nehmen: Bist du Liberal? Oder in der FDP? Erschienen bei ZEIT Online und im gedruckten Tagesspiegel.
Am Dienstag wurde die Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht behandelt. Das Plaedoyer von RA Starostik, der die 34000 Beschwerdefuehrer vertritt, ist jetzt bei netzpolitik zu lesen.
Wenn’s nicht so traurig waere, waer das ja schon fast lustig. Greenpeace hat auf daenischen Flughaefen Werbung geschalten.
I’m sorry, we could have stopped the catastrophic climate change… we didn’t
Ist da zu lesen. Daneben die Koepfe von Merkel, Obama, und Anderen.
Als letztes ist noch die SPD-Art Netzpolitik zu machen an’s Licht gekommen.


