Quote of the Moment:
Love is a snowmobile racing across the tundra and then suddenly it flips over, pinning you underneath. At night, the ice weasels come.
Matt Groening
Piratenbanner

Neu

fly.floh am 12. Juli 2009 um 13:39

So, ich hab den Abend gestern mal genutzt um ein wenig aufzuraeumen. Ein neuer Theme, und die Gallery ist nun endgueltig durch Flickr ersetzt. So gibt es hier nun nur noch das Blog.
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich mal die Plugins etwas aufgeraeumt, habe nun den in Wordpress eingebauten Kalender und die Wordpress-eigene Tag Cloud. Eventuell bastel ich an dem Theme in naechster Zeit noch ein bisschen rum, wer also Vorschlaege und Hinweise hat, immer her damit.

Firefox 3.5

fly.floh am 21. Juni 2009 um 22:51

Der neue Firefox kommt ja mit ‘ner ganzen Wagenladung von Neuerungen. HTML5, Downloadable Fonts, opacity, Text Schatten, CSS-Selektoren, Neue DOM Features, native JSON Unterstuetzung, und, und, und…..
hacks.mozilla.org zeigt nun schon seit ein paar Wochen was fuer coole Dinge man mit den Neuerungen anstellen kann. Auch fuer Menschen, die keine Web-Designer sind mal einen Blick wert.

Code vom letzten Jahr

fly.floh am 15. Februar 2009 um 20:41

Irgendwie habe ich jedes Mal Albträume davor alten Code nochmal anschauen zu müssen. Ihr wisst schon, letztes Jahr war ich ein beschissener Programmierer. Dieses Jahr bin ich’s auch, aber es ist weniger Schlimm.  Zumindest gebe ich mir größte Mühe, jedes Jahr ein klein wenig besser zu werden. Das heißt aber auch, dass Code von vor einem jahr ein kleines bisschen Hölle ist.

Wenn es dann soweit ist, dass ich meine Ängste überwunden habe und mich mit meinen eigenen Untaten konfrontiere, muss ich mich jedes Mal zurück halten nicht einfach alles in die Tonne zu treten und alles neu zu schreiben. Schließlich wollte ich nur den einen kleinen Darstellungsfehler korrigieren.

OpenID

fly.floh am 7. Februar 2009 um 22:51

Nachdem ich gerade das OpenID-Plugin für Wordpress gefunden habe, kann man sich nun auch per OpenID hier anmelden.

Wer also bspw. einen Yahoo!, Google oder MySpace-Account hat kann sich ab sofort mit seinen Zugangsdaten von “dort” hier anmelden.

Aus vielen mach eins, PDFs zusammenhängen

fly.floh am 29. Oktober 2008 um 19:34

Manche Profs haben geben ihre Übungen in komischem Format raus. Ich habe dieses Semester einen, der stellt jede Seite als einzelnes PDF in’s Netz. Papiersparendes Drucken kaum möglich. Zum Glück gibt’s zumindest unter Linux kostenlose Abhilfe in Form von TeX. Wer LaTeX benutzt und TeX schon installiert hat kann auf der Konsole den Befehl texexec nutzen.

texexec --pdfarrange --result out.pdf in-1.pdf in-2.pdf ... in-n.pdf

TeX hängt die ganzen PDFs schön zusammen und schiebt sie alle in out.pdf. Wer jetzt für’s drucken noch ein Postscript draus braucht nimmt einfach

pdf2ps in.pdf out.ps

und hat das ganze als ps-File. Jetzt noch mehrere Seiten auf eine drucken, wir sind ja anspruchsvoll und wollen Papier sparen.

psnup -2 in.ps out.ps

gibt uns ein neues ps, auf dem jede seite mit zwei Seiten von in.ps gefüllt sind. Zum drucken jetzt ein einfaches

lpr in.ps

und nun heisst es auf den Drucker warten. Man kann natürlich Konsolenbefehle sparen, und die Pipe benutzen, aber so ist’s erstmal übersichtlicher.

Touch it, Baby!

fly.floh am 29. Mai 2008 um 16:20

Noch vor ein paar Wochen hat Jeff Atwood einen Artikel geschrieben in dem es hieß: “If you touch my display, I’ll kill you! Displays are for viewing, not touching.” Bis gestern hätte ich ihm wohl vollkommen Recht gegeben. Gestern allerdings hat Microsoft eine kurze Präsentation von Multi-touch in Windows 7 gegeben. Ich kann nur sagen: Es rockt! Zoomen mit zwei Fingern oder Bilder drehen ist von Apples iPhone ja schon bekannt.  Alles in allem ist die Technologie nichts 100% neues, aber auf PCs könnte das noch sehr viel cooler werden als auf den kleinen iPhones.

Sehr nett ist auch das runde Kontext-Menu, dass in der Präsentation kurz auftauchte. Seit ich damals(tm) The Sims gespielt habe vermisse ich diese Art von Kontext-Menu auf dem Desktop. Konkurrenz belebt das Geschäft, denn immer mehr LowCost-PC-Hersteller installieren Linux auf ihren Kisten vor. MS muss also endlich mal wieder echte Neuerungen in sein Betriebssystem einbauen. Im Windows Vista TeamBlog gibt es btw noch ein Video dazu zu sehen.

Captchas

fly.floh am 15. Mai 2008 um 14:06

Irgendwas muss der Webmaster von Welt heutzutage gegen Spam tun. Überall wo Forumulare in’s Spiel kommen gibt es auch kleine, fiese Skripte, die diese Formulare automatisch befüllen. Das aktuelle Mittel der Wahl vieler Webmaster ist das sogenannte Captcha. Doch spätestens seit dem total hirnrissigen Katzen-Captcha von Rapidshare sollte man sich nach Alternativen umsehen.

Dieses Captcha ist einfach nur noch grausig. Das Prinzip Captcha an sich ist allerdings schon fehlerhaft. Einfache Captchas sind von Skripten inzwischen viel zu leicht auszulesen und schwierige sind selbst für den Menschen unleserlich. Vollständig übertrieben hat das gerade eBay, ich habe deren Captcha dreimal eingeben müssen, nur um eine billige Nachricht an ein anderes eBay-Mitglied schreiben zu können und das nachdem ich mich eingeloggt habe. Kundenfreundlich ist das nicht.

CodingHorror hat übrigens auch ein paar sehr interessante Captcha-Artikel:

Und auch der Fiese Admin hat einen netten Captcha-Artikel geschrieben. Ich scheine also tatsächlich mal nicht der Einzige zu sein, der sich über etwas aufregt. ;)

Trotzdem braucht es natürlich eine Alternative, denn die Spam-Flut wird leider nicht weniger und so muss man Mechanismen erarbeiten, die nicht so leicht zu brechen sind und dabei trotzdem noch für den Menschen benutzbar sind. Wie toll derzeitge Lösungen für blinde Menschen funktionieren habe ich dabei noch nichtmal angeschnitten…

Für Wordpress gibt es allerdings bereits eine einfache, und meiner Meinung nach sehr saubere, Lösung namens Akismet. Bei Akismet wird eine kollaborative Lösung eingesetzt, das heisst jeder Spam-Kommentar wird zentral gemeldet. Damit gibt es eine zentrale Spam-Datenbank und sehr viel Spam kann schon im Vorfeld gefiltert werden. Trotzdem werde ich noch bei jedem “gefangenen” Kommentar gefragt ob dieser wirklich Spam darstellt und behalte letztlich die Kontrolle darüber ob der “Spam” wirklich Spam ist.

Solche Lösungen finde ich persönlich sehr viel benutzbarer als irgendwelche gar nicht oder nur halb funktionierenden Captchas.

Allerdings sind manche von den Dingern so bescheuert, dass sie schon wieder lustig sind:

Together, UML und andere Probleme

fly.floh am 12. Mai 2008 um 20:36

Eines der vielen Dinge die ich dieses Semester so mache ich ein Praktikum. Okay, eigentlich mache ich zwei Praktikas, aber für diesen Eintrag ist nur eines wichtig. In diesem Praktikum geht es darum Software zu entwerfen und diesen Entwurf dann in ein funktionierendes Programm umzusetzen. Für den Entwurf von Software benutzt man heutzutage UML, die Unified Modeling Language.

UML ist Klasse, man kann damit beschreiben was eine Software tut, bzw. tun soll ohne auch nur eine Zeile Code geschrieben zu haben. Es gibt nur ein Problem: Da UML hauptsächlich aus Diagrammen besteht braucht das Ganze sehr viel Platz. Nun könnte man seine UML-Diagramme ja digital zeichnen, aber – und damit sind wir beim eigentlichen Sinn dieses Eintrags – irgendwie fehlt es da an gescheiten Tools.

Es gibt zwar eine kaum zu überschauende Menge an UML-Tools da draußen, aber die Meisten von denen sind so gut wie unbenutzbar. Da hätten wir das vielversprechende ArgoUML, das unter der GPL steht und Plattformunabhängig ist. Leider kann man den Klassen im UML-Klassendiagramm zwar Namen geben, doch werden diese nicht angezeigt, genau das gleiche Problem habe ich auch im Aktivitätsdiagramm. Zweiter Versuch: Da wir unser Praktikum in Java implementieren, liegt es Nahe Eclipse zu verwenden. Wenn man dann schonmal Eclipse benutzt ist der Schritt zu EclipseUML nicht mehr weit. Dank absolut sinnloser Beschränkungen in der freien Lizenz, kann man Dateien aber nicht kopieren. Damit ist dieses Programm also auch disqualifiziert. Als drittes Teste ich gerade Borlands sündhaft teures Together. Immerhin kostet das Programm ca. 1000€. Zum Glück ist man ja Student und darf das Tool dank Uni-Lizenz für akademische Zwecke kostenlos verwenden.

Doch selbst dieses Tool hat einen erheblichen Nachteil: Es ist nicht intuitiv zu bedienen. Ganz im Gegenteil, selbst die GUI des kostenlosen ArgoUML ist um Klassen besser. Bei Together erwartet mich (nachdem ich es geschafft hatte ein neues Diagramm anzulegen, was auch nicht leicht war) ein wirrer Haufen von Untermenüs und Auswahlmöglichkeiten. Wie verdammt lege ich in diesem Wirr-War eine Klasse an? Und wie lege ich eine Klasse an die von einer anderen erbt? Ein Programm für das ich einen vierstelligen Euro-Betrag zahlen müsste, wollte ich es kommerziell nutzen, sollte mich nicht vor fast unlösbare Einarbeitungs-Hürden stellen. Auch sollte Together erkennen, dass ich eine installierte Version von Eclipse habe, mit der es zusammen arbeiten kann. Doch leider erzählt Together 2007 wenn ich mein Eclipse 3.3.2 auswähle, dass dies keine kompatible Eclipse-Version ist und ich eine Version 3.3.2 auswählen müsste. Interessanterweise kein Linux-Problem, einer meiner Praktikums-Kollegen hat unter Windows Vista das gleiche Problem. Hat Borland das etwa nicht getestet? So oder so, ein im Grunde genommen absolut nicht akzeptabler Bug.

Nunja genug über Together aufgeregt, zurück zu Eclipse. Nach einiger Recherche finde ich nun eine vierte Lösung: Die in Eclipse enthaltenen UML2Tools. Die Bedienung ist intuitiv, das Interface ähnelt dem von Eclipse, Klassennamen werden angezeigt und selbst Vererbung ist problemlos modeliert. Ein Problem bleibt: Die Lösung scheint nicht besonders stabil zu sein, Eclipse stürzt beim öffnen eines existierenden Diagramms jedesmal ab. Mir bleibt also nur eins: Weitersuchen.

amaroK 2.0 gefällig?

fly.floh am 8. Mai 2008 um 14:13

Das amaroK Projekt hat einen neuen Service in’s Leben gerufen. Neon, bringt eine simple Möglichkeit Entwickler-Versionen von amaroK anzutesten.

Einfach deb http://ppa.launchpad.net/project-neon/ubuntu hardy main zu den Paketquellen hinzufügen und amarok-nightly installieren. Und schon kann das Testen von amaroK 2 beginnen. :) Bisher gibt es den Service zwar nur für Benutzer der verschiedenen Ubuntu-Versionen, openSUSE Packete sollen aber auch bald folgen.

Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass die Entwickler-Versionen hauptsächlich zum testen gedacht sind und für den Alltags-Gebrauch immernoch die stabile Version von amaroK empfohlen wird.

Warum Linux gegen die meisten Viren geimpft ist

fly.floh am 3. Mai 2008 um 13:09

Für den Windows-Benutzer sind sie eine echte Plage, Linux-Jünger und Apple-Fanboys können über sie zumeist nur lachen. Die Rede ist von Viren und Trojanern. Als Argument für Linux und MacOS hört man meist, dass es für die beiden Systeme kaum Viren gibt. Für Linux gibt es tatsächlich zurzeit etwa 10 Viren, die aber keinen Schaden mehr anrichten können, da die Sicherheitslücken, die von den Viren ausgenutzt wird, seit ca. 10 Jahren geschlossen sind.

Zurück zum Thema: Als Gegenargument hört man meist die geringe Verbreitung von Linux. “Wäre Linux so verbreitet wie Windows würde es auch mehr Linux-Viren geben.” Für den Laien klingt diese Argumentation zunächst schlüssig. Nach kurzer genauer Betrachtung kann man aber erkennen, dass dieses Argument einen fundamentalen Fehler hat: Die Architektur von Linux ist mit der von Windows nicht zu vergleichen. Das fängt schon auf der Benutzerebene an: Unter Windows ist jeder Benutzer Standard-mäßig Administrator. Unter Linux ist das genaue Gegenteil der Fall. Kein Linux-Benutzer braucht ständige Administrator-Rechte. Die sichere Rechte-Verwaltung schützt kritische System-Bereiche sehr effektiv. Der Benutzer selbst darf so gut wie nur in seinen Home-Ordner schreiben, folglich können auch keine Systemdateien von irgendwelchen Programen manipuliert werden. Es ist also ungleich schwerer einen Virus in ein Linux-System zu schleusen.

Ich möchte nicht sagen, dass es unmöglich ist einen Virus für Linux zu schreiben. Es ist aber sehr viel schwerer einen Linux-Virus zu programmieren, zumal die meisten Sicherheitslücken zeitnah geschlossen werden. Der Unterschied zwischen den Systemen ist also der Aufwand, den es kostet einen Virus zu schreiben. Allein dieser Aufwand reduziert die Anzahl der Linux-Viren bereits jetzt schon beträchtlich.