Quote of the Moment:
Love is a snowmobile racing across the tundra and then suddenly it flips over, pinning you underneath. At night, the ice weasels come.
Matt Groening
Piratenbanner

Hongkong nach Nuri

fly.floh am 24. September 2008 um 18:06
hongkong skyline

hongkong skyline

Nachdem wir gestern den Taifun Nuri hatten – keine Angst war nicht schlimm – konnten wir uns also heute mal in Ruhe Hongkong anschauen. Die letzten Wolken verziehen sich grade als wir endlich mal uebers Meer zur Skyline schauen.

Fun with the Locals II

fly.floh am 24. September 2008 um 17:00

In Hongkong ist die Hoteldichte sehr hoch. Entsprechend wird man wenn man einen grossen Rucksack traegt auch an jeder Ecke angesprochen, ob man nicht noch ein Hotelzimmer braucht. Selbst auf ein “I already have a booking” reagieren die Typen nicht und so muessen wir wieder zu fortgeschrittenen Mitteln greifen. Einer der armen Typer spricht mich mit schon sehr verbrauchter Stimme an, er haette Zimmer. Ja wir haben wirklich schon eine Buchung und sind einigermassen genervt. Ich antworte also auf seine kratzige Anfrage mit: “You might wanna save your voice, I’m not buying it!” Ich glaube er haette am liebsten geweint, anyways, so schnell hat noch keiner von denen locker gelassen.

Natuerlich kann man in Hongkong auch Fake Watches kaufen – und ja die sind wirklich Fake, not Copy. Wiedermal macht einer dieser Typen den Fehler mich anzufassen. Ich sage ihm also: “Do not touch me!” Er antowrtet mit: “It’s not a problem.” und ich informiere ihn:”Yes it is!”, waehrend er mit Roman das gleiche Spiel abzieht. Roman grinst ihn einfach nur auf die You’ve just been told Weise an. In dem Moment realisiert er seinen Fehler und verlaesst kleinlaut die Szene.

Mal schauen was uns beim shoppen die naechsten Tage hier noch erwartet. Eine Erfahrung haben wir allerdings schon gemacht: Man sollte die Chopsticks Verkaeuferinnen nicht darauf hinweisen, dass ihre Holz-Chopsticks aus Plastik sind. Man wird hochkannt aus dem Laden geschmissen. Man wird hochkannt des Standes verwiesen.

25 Grad…. Wassertemperatur

fly.floh am 23. September 2008 um 16:40

Ich hab gehoert in Deutschland waer der Winter ausgebrochen? Nunja in Xiamen sind gerade 35 Grad und Super Sonnenschein – was meine Schulter leider stark bestaetigen kann. :(

Anyways, der Pazifik hat hier gerade 25 Grad Wassertemperatur und so lassen sich die 35 Grad echt angenehm aushalten. Nach dem Baden gibt’s ein kuehles Bierchen. Mit den Leuten aus dem Hostel haben wir zwei Abende nett gequatscht und verabreden uns mit einem der Mitarbeiter zum Fisch essen. Auf dem Markt kaufen wir viel leckeren, frischen Fisch fuer wenig Geld, den uns der Hostel-Koch dann fuer ein Bier zubereitet. Fischsuppe, gebratenen Fisch, nochmal gebratener Fisch, Tintenfisch und Hummer. Ein Festmahl und extrem lecker. Auf Gulang Yu laesst sichs echt aushalten. Schade nur dass unser Zeitplan knapp ist und wir hier nur einen vollen Tag verbringen konnten.

Heute frueh haben wir uns in den Bus nach Hongkong gesetzt, wo wir nach 8 Stunden Fahrt gerade angekommen sind.

Fun with the Locals

fly.floh am 19. September 2008 um 17:02

Wolle Rose kaufen? So wird man in Europa meist von irgendwelchen nervigen Verkaeufern angesprochen. In China wollen sie einem meist irgendwelchen Plunder verkaufen. So z.B. vor saemtlichen buddhistischen Tempeln die man sich so anschaut. Es gibt Buddha-Statuen bis zum abwinken, komischen Plastik-Muell und Dinge von denen man eigentlich gar nicht wissen will wofuer sie gut sind.

“Hallo, Hallo!” So wird man meist auf die Offensive vorbereitet. Der geuebte nervige Menschen Abwimmler kann mehrere Gegen-Taktiken versuchen.

Versuch 1: Man ist ja hoeflich – und optimistisch – , vielleicht tuts ja ein einfaches “No, thanks.” Doch weit gefehlt, die Nerverei geht weiter.

Versuch 2: Immernoch hoeflich kommt das genervte “No!” Doch auch hier keine Chance.

Versuch 3: Es wird lustig. Der Nerv-Faktor ist inzwischen so hoch, dass man saemtlich Gute Erziehung vergisst, auch wenn man davon eine ganze Menge genossen hat. Auf das “Hallo, Hallo..” gibt es nun erstmal nur eine Antwort. Man werfe einen ausgiebigen, Hoffnung weckenden Blick auf den Plunder. Nun dem Verkaeufer oder der Verkaeuferin kurz mit einem Psycho-Blick der eigenen Wahl anschauen. Die Krone des Ganzen ist ein Psychopathisches Lachen. Darauf reagiert jeder der Verkaeufer nur noch mit unsicherer Stille. Wenn das Lachen laut genug ist schafft man es mit ein wenig Uebung sogar saemtliche Nachbarverkaefuer soweit zu versunsichern, dass diese gar nicht erst versuchen einen anzusprechen.

Wer es bis hierher geschafft hat kann sich nun in Level 2 des Abenteuers begeben. Chinas grosse Einkaufsstrassen, wie z.B.die East Nanjing Road. Hier gibt es alle 10m Menschen, die einem Uhren, Taschen, T-Shirts andrehen wollen. Wie ich bereits lernen durfte natuerlich keine Fakes… Copies!

Diese Verkaeufer breiten ein ca. Din-A4 grosses Blatt Papier, natuerlich laminiert, vor einem aus und labern einen teilweise zu zweit oder dritt gleichzeitig voll.

Versuch 1: Gekonntes Ignorieren. Wirkt zwar, aber man braucht meist so lange um einen von denen los zu werden, dass einen direkt der naechste Geier anspricht. Ausserdem macht das wenig Spass.

Versuch 2: Nach Produkten fragen, die sich garantiert nicht haben. Flugzeuge und Boote haben sich als effektiv erwiesen. Produziert sehr unglaeubige Blicke, teilweise unbezahlbar.

Versuch 3: Lautes, genervtes No, ueber Fuck Off, bis hin zu  Fuck You. Produziert meist sehr aggressive Gegenreaktion. Liefert aber schnelle Ergebnisse.

Bonuslevel 1: Der Typ der versuchte Beijing 2008 T-Shirts zu verkaufen. Nunja ganz klare Antwort. “You’re in thew wrong city, man. This is Shanghai, not Beijing.” Irritierter, wieder unbezahlbarer Blick. He did not like that.

Bonuslevel 2: Wer oft genug Leute einfach ignoriert wird hin und wieder einfach mal am Arm gepackt und so daran gehindert weiter zu gehen. Ein einfaches “If you ever touch me again, I’ll kill you!” mit dem entsprechenden Psycho-Blick hat sich hier als sehr hilfreich erwiesen. Die schnellste Reaktion kam von dem Typen der tatsaechlich einfach veraengstigt weggerannt ist. Den Award fuer die witzigste Reaktion gewinnt der Mensch, der – ein wenig erschrocken – gefragt hat: “Why?”

Bootchen fahren

fly.floh am 18. September 2008 um 17:03

Den ersten Tag in Chengdu verbringen wir damit uns die Stadt ein wenig anzusehen. Wir besuchen einen netten Park in dem ein alter Luftschutzbunker zu einer Art Geisterbahn umgebaut wurde. Sehr komisch das Ganze, aber hat Flair. Ausserdem wundern wir uns ueber die sehr komische Armhaltung der Mao-Statue. Vielleicht sind wir aber auch einfach zu sehr mit deutscher Geschichte vorbelastet.

Am zweiten Tag kommen wir zum eigentlichen Grund unseres Besuchs in Chengdu. Pandas. Wir besuchen das Panda Breeding Center noerdlich von Chengdu und schauen uns ein paar Stunden suesse Baerchen an. Bilder folgen, chinesisches Internet ist zu langsam fuer meine Bilder.

Einen Tag spaeter gehts dann endlich wieder aus Chengdu raus. Mit dem Zug (Hard Seat again) fahren wir nach Chongqing, je nach rechenweise groesste Stadt der Welt. Dort geniessen wir ein MIttagessen und schlendern ein wenig durch die Stadt bevor es mit dem Bus ein paar Kilometer den Yangtse runter geht, wo wir in ein Boot umsteigen. Nach ein wenig Aufrur, nervigen Bootsbegleiterinnen haben wir eine Koje mit vier Betten fuer uns und eine Eintrittskarte fuer das Observation Deck. Abends besuchen wir noch einen Touri-Buddhismus-Tempel. Nunja, Religions-Ausverkauf gibt es eben nicht nur in Polen, sondern auch hier. Danach wollen wir uns noch ein wenig mit einem Bierchen auf das Observation Deck setzen, welches dann schon zu ist. Frechheit, wir haben immerhin 50Yuan dafuer bezahlt! Also nerven wir die Stewardessen so lange, bis sie entnervt aufgeben und das Deck nochmal aufmachen. Ich glaube sie haben an dem Tag gelernt was Kapitalismus bedeutet…

Morgens (eigentlich noch mitten in der Nacht) um 6 geht es durch die erste Schlucht, Wu Gorge. Imposante Felsen tuermen sich links und rechts knappe 1000m nach oben. Markierungen geben den erhoehten Wasserstand an. 145m von geplanten 175m sind schon im 3-Schluchten-Damm drin. Die anderen beiden Schluchten folgen am Nachmittag.

Unser Bootsausflug endet am 3-Schluchten-Damm, mit einer Besichtung vom Damm. Wir steigen vom Boot in einen Bus, der uns zum Damm faehrt. Dort gehts mit einem anderen Bus weiter um den Damm rum. Hin und wieder duerfen wir aussteigen und chinesische Ingenieurskunst bewundern und Fotos machen. Auf den Damm selbst duerfen wir nicht. Koennte ja explodieren.

Abends fahren wir weiter nach Wuhan. Statt Sitzen gibts im Bus zwei uebereinander gelegte Matratzen. Sehr bequem… Naja einen Tag spaeter hoerte mein Koerper dann doch mit schmerzen auf. Egal, Indianer kennt keinen Schmerz. Wir haben eine Nacht in Wuhan, wollen wir doch also 2 halbe Tage lang die Stadt erkunden. Auf dem Boot haben wir drei Australier kennen gelernt, mit denen wir einen Park in Wuhan besuchen, der toll sein soll. Naja ausser Smog sieht man nicht viel. Man kann kaum die andere Seite des Yangtses erkennen. Danach wage ich mit den dreien noch China’s Most Crazy Busride. Der war aber gar nicht so crazy und so laufen wir nach 20 Minuten ganz normaler, entspannter Busfahrt zurueck zum Hostel. Den Weg wusste zwar keiner, angekommen sind wir trotzdem irgendwie.

Mit den Australiern teilen wir zufaellig noch eine Kabine im Hard Sleeper (ja bequemes Zugfahren :) ), mit dem wir heute morgen in Shanghai angekommen sind. Nach einchecken im Hostel sind wir gerade ueber Chinas bekannste Shopping Strasse zum Flussufer gelatscht. Hier hat man einen Klasse Blick auf die Skyline (auch hier, Fotos folgen). Als letztes waren wir heute noch kurz zum Essen in der French Concession, morgen steht die Old Town auf dem Programm. Uebermorgen Abend fahren wir dann weiter nach Xiamen und auf die kleine Insel Gulang Yu. Ein bisschen Baden muss auch mal sein.

26 Stunden Holzklasse

fly.floh am 12. September 2008 um 07:14

Gestern Abend sind wir nun in Chengdu angekommen. Huebsche chinesische Kleinstadt, mitten in Sichuan, mit etwa 15 Millionen Einwohnern.

Den Weg von Peking nach Chengdu haben wir wie immer mit dem Zug zurueck gelegt. Ein kleiner Unterschied diesmal: Fuer den Expresszug gab es nur noch Holzklasse Tickets. Wir entscheiden uns also dafuer 26 Stunden in der chinesischen Holzklasse zu verbringen und bezahlen fuer ca. 2000km Zugfahrt etwa 25 Euro pro Person.

Wir steigen also nach der absolut sinnvollen Sicherheitskontrolle (ich hatte eine Dose Bier in der Hosentasche und kein Metalldetektor hat gepiept) in den Zug. Im Waggon sitzen geschaetzte 100 Chinesen und schauen uns mit grossen Augen an. “This is gonna be sooo much fun.” Wir verstauen unsere Rucksaecke und nehmen unsere Plaetze ein, alles unter neugierigen Blicken der anderen Reisenden. Ein paar Stunden spaeter fragt uns dann ein junger Chinese in gebrochenem Englisch ob wir mit ihm Karten spielen wollen. Er erklaert uns kurz die wichtigsten Regeln aber das Meiste finden wir waehrrend dem Spiel heraus. Hyper konsumiert unterdessen etwas zu viel Reiswein und bekippt sich mehrfach mit Instant-Nudeln. Ansonsten ist die Zugfahrt recht ereignisslos und nach langer Fahrt durch absolut imposante Flusstaeler kommen wir puenktlich und problemlos in Chengdu an.

Nachdem wir im Hostel eingecheckt haben gehen wir erstmal Hotpot essen. Hotpot ist etwa mit Fondue zu vergleichen, man hat heisses Fett in das man allerlei Fleisch und Pilze und Bambus-Sprossen taucht und dann isst, natuerlich mit Staebchen. Der grosse Unterschied zu normalen Fondue sind aber die geschaetzten 15 Pepperoni-Schoten und Millionen von chinesischen Pfefferkoernern, die im Fett schwimmen. Very Hot Food. Extrem lecker, zumindest nachdem die Zunge so taub ist, dass man die Schaerfe einigermassen aushaelt.

I Kina spiser de hunde

fly.floh am 12. September 2008 um 06:58

Frueh aufstehen stand am letzten Tag in Peking auf dem Programm, wir wollten das offizielle Hissen der Staatsflagge beobachten. Sonderlich spannend war das aber nicht, die Soldaten die die Flagge bringen laufen aber mit genau 75cm Schrittlaenge und 108 Schritten pro Minute ueber den Tiananmen Sq.

Den restlichen Tag haben wir in der Verbotenen Stadt verbracht. Die Palaeste der Ming und Qing Dynastie sind absolut riesig und man kann dort locker einen halben Tag verbringen. Viele Gebaeude sind allerdings sehr aehnlich und so haben wir uns lieber die Gaerten etwas ausfuehrlicher angeschaut. Die chinesischen Gaerten in der Verbotenen Stadt sind nett hergerichtet und nehmen fast die Haelfte des Areals der Verbotenen Stadt ein.

Wir verlassen die Verbotene Stadt um 16 Uhr und haben uns erstmal ein leckeres Essen verdient. Abends wollen Roman und ich dann in den Mao Klub um eine chinesische Rockband zu sehen. Nach langer Suche stellen wir aber fest, dass der Klub heute zu hat und gehen zurueck ins Hostel.

This is a Great Wall

fly.floh am 8. September 2008 um 16:37

Heute stand also die Grosse Mauer auf dem Plan. Da wir keine Pauschaltouristen sind wie diese komischen Leute im Zug, muessen wir uns erstmal entscheiden wo wir eigentlich hin wollen. Lonely Planet ist an der Stelle sehr hilfreich und ein Bewohner unseres Hostels gibt uns den Tip fuer Yinshanling. Von dort wollen wir dann die 10km nach Simatai laufen.

Wir stehen also freuh auf und machen uns zunaechst per Subway auf den Weg zum Long Distance Bus Terminal. Von dort gehts mit dem Bus 980 nach Miyun, wo wir mit einer Chinesin ausmachen, dass sie uns nach Yinshanling faehrt und von Simatai wieder abholt. Alles erfreulich problemlos.

In Yinshanling angekommen machen wir uns also auf den Weg, zunaechst sieht man keine Mauer, nur einen Ticket-Schalter, 40 Yuan Eintritt fuer eine 2000 Jahre alte Mauer. Kurze Zeit spaeter kommt die Mauer dann endlich in Sicht und unsere Motivation steigt ins Unermessliche. Eine wahrhaft imposante Mauer. Nict besonders hoch – ich hatte sie mir zumindest hoeher vorgestellt – dafuer aber lang.

Auf der Mauer, sitzt keine zwar keine Wanze, dafuer aber eine Menge alter Mongolinnen, die einem Wasser und T-Shirts andrehen wollen. Toll, und das nur weil ich meine Wampe ein wenig braeunen will. Die Frauen erweisen sich trotz ihres meist recht fortgeschrittenen Alters als erstaunlich fit und folgen uns teilweise mehrere Kilometer unseres Weges nur um nach jedem mittleren Anstieg erneut nach Iced Water zu fragen. Wir haben unser eigenes, angenehm warm. Nach etwa drei Stunden Wanderung und weiteren 50 Yuan Eintritt kommen wir dann in Simatai an. Ein Paradies, hier wird die Mauer von einem kleinen Fluss getrennt, viele Baeume stehen in dem Tal, rundherum. Der Haufen Natur ist echte Abwechslung zum verdreckten Peking in das wir heute Abend wieder zurueckgekehrt sind.

Beijing Duck, Beijing Style

fly.floh am 7. September 2008 um 17:15

So nachdem Hyper ja schon fleissig ueber Peking und Grenze gebloggt hat werde ich dann auch mal wieder was neues erzaehlen.

Wir haben also letzte Woche Donnerstag Ulaanbaatar mit dem Expresszug nach Peking verlassen. In die lange Reihe von deutschen 5-Sterne-Pauschaltouristen passten wir mit unseren Rucksaecken zwar nicht rein, hatten aber gegenueber deren Rollkoffern deutliche Vorteile beim ueblichen Einstiegsgedraenge. Der Altersvorteil war auch nicht zu unterschaetzen. Unser Abteil teilten wir mit Tom, einem sehr netten Chinesen aus Hong-Kong, der uns sehr viele nuetzliche Tips zu China mit auf den Weg gegeben hat.

Nach einem kompletten Tag Fahrt durch sehr ansehnliche mongloische Landschaft und einem absolut geilen Sonnenuntergang, mitten in Gobi, erreichen wir am fruehen Abend die chinesische Grenze. Die Ausreise aus der Mongolei gestaltet sich trotz verlorenem Customs-Zettel sehr problemfrei. Roman wird uns also auch weiterhin auf unserem Trip begleiten.

Weiter gehts zu den Chinesen. Hier werden wir zum ersten Mal auf unserer Tour kontrolliert. Weil Kocherbenzin so leicht explodieren kann muss ich leider die Benzinflasche abgeben. Aergerlich, herzlich willkommen in China. Die Einreise verlaeuft aber ansonsten Problemfrei, ausser dass wir natuerlich gleich mal eine der drei Departure-Cards verlieren, naja die kann man hoffentlich ersetzen. Waren ja noch nicht ausgefuellt.

Die restliche Nacht ist bis auf einen leicht betrunkenen Hyper recht ruhig und nachdem sich niemand mehr ueber Kopfschmerzen beschwert kann man sogar echt gut schlafen, auch wenn in den modernen chinesischen Zuegen das rhytmische Klappern, das wir aus den russischen Versionen gewohnt sind fehlt.

Mittags kommen wir dann in Beijing an. 30 Grad und Sonne erwarten uns, viel besseres Wetter als in Ulaanbaatar. Im Hostel wird also erstmal die kurze Hose angeworfen und dann genehmigen wir uns das erste Essen am Tag: Beijing Roast Duck. Ein komplette gebratene Ente mit suesser Sosse und sehr duennen, absolut leckeren chinesischen Pancakes dazu. Lonely Planet sagt, dass man “Peking Duck” nur in Beijing echt serviert bekommt.

Gestern haben wir dann das Erlebnis Subway und Bus fahren gewagt, raus zum Summer Palace. Ein sehr schoener Palast mit grossem See, mehreren Tempeln und super Gaerten, ohne die ganzen Touris koennte das echt idyllisch sein. Aber was solls, wir sind ja auch hier. Klasse war das Ding auf jeden Fall. Auf dem Rueckweg laufen wir durch ein echtes Hutong-Viertel. Hutongs sind Pekings enge Gassen, hier mixen sich verschiedenste Gerueche und es gibt viel mehr zu sehen als auf den fuer Olympia herausgeputzten Hauptstrassen. Echte chinesische Kultur und chinesisches Essen. Wunderbar. Da unsere Subway-Station wegen der Eroeffnungsfeier der Paralympis geschlossen war mussten wir zwei Stationen spaeter aussteigen und einen grossen Umweg nach Hause laufen, dafuer haben wir auf dem Weg aber Top-Plaetze fuer das Feuerwerk gehabt. Bilder dazu folgen in Kuerze.

Heute mussten wir dann erstmal neue SD-Karten fuer unsere Kameras versorgen, chinesisches Internet ist zu langsam um sinnvoll Bilder hochzuladen. Danach sind wir nochmal durch ein paar Hutongs geschlendert und haben uns die Laeden angeschaut.

Mehr Bilder

fly.floh am 2. September 2008 um 06:17

Da in Ulaan Baatar nicht mehr viel los ist hab ich spontan mal ein paar Bilder konvertiert und hochgeladen:

2008-08-18 13-21-17 Der Rote Platz in Moskau

2008-08-19 06-32-59 Der Angara in Irkutsk, der einzige Abfluss des Baikalsees

2008-08-19 12-51-39 Chillen am Angara, auf Konny Island

2008-08-20 05-16-09 Der Baikalsee

2008-08-20 09-19-53 Lystvianka am Baikalsee

2008-08-21 07-48-52 Sibirischer Birkenwald

2008-08-21 08-51-13 trockengelegtes Schiff

2008-08-22 07-04-34 Strassenbild in Irkutsk

2008-08-22 14-01-06 Strassenbild in Irkutsk, die Zweite

2008-08-22 14-30-28 Sonnenuntergang am Angara

2008-08-23 11-28-48 Auf Wiedersehen Irkutsk, der Bahnhof

2008-08-23 14-07-59 Zum Abschied nochmal Sonnenuntergang im Zug

Mehr Bilder gibts in meiner Gallery. Und sicherlich demnaechst mal wieder.