Quote of the Moment:
The general rule on about people on IRC seems to be "Attractive, single, mentally stable: choose two"
malaclypse
Piratenbanner

Za!

fly.floh am 27. August 2008 um 08:24

Ulaan Baatar ist eine komische Stadt. Dreckig, Laut und belebt. Hat wohl sehr wenig mit der sonstigen Mongolei zu tun. Leider muessen wir ein paar Tage hier verbringen um Hypers China-Visum und Romans und mein Indien-Visum zu bekommen. Doch zuerst erwartet uns Kulturschock, die meisten Mongolen auf der Strasse schauen einen an, als ob sie dich am liebsten gleich Essen wuerden. In Geschaeften gibt es massenweise deutsche Billigprodukte ala Gut und Guenstig zu ordentlich gesalzenen Preisen. Leider gibt es aber so gut wie nix anderes. Wir kaufen also ein wenig Reis und komisch aussehendes Gewuerz, was sich beim Kochen als Knoblauch, der Lauch, nicht die Zehen entpuppt. Bloggen, E-Mails schreiben und Dinge erledigen, viel mehr wird am ersten Tag in UB nicht. Viel mehr kann man hier allerdings auch nicht machen.

Gestern haben wir ein Kloster besucht und einen Trip in den Nahe gelegenen Nationalpark geplant. Abends waren wir mit zwei Muenchnern, die wir im Zug getroffen haben in Khan’s Bar. Diese Bar wurde 1996 von einem deutschen eroeffnet und ist eine Mischung aus Biergarten und Top End Bar. Hier trifft sich die komplette mongolische Prominenz. Das Bier ist mit 2200T (etwa 1,50EUR) trotzdem nicht teurer als anderswo und auch kaum teurer als im Laden. Im Lonelz Planet lesen wir vom mongolischen Fuellwort za was wir seitdem staendig auf der Strasse hoeren und selbst in jeden Satz einbauen, za.

Heute haben wir dann den verschiedenen Botschaftern einen Besuch abgestattet. Hypers China-Visum sollte kein Problem darstellen, er kann es wohl am Freitag abholen. Unser Indien-Visum koennte ein paar Tage laenger dauern, der indische Botschafter hat sich beschwert, dass wir unsere eigenen Regeln machen wuerden, weil wir unser Visum nicht in Deutschland beantragt haben. Egal, angenommen hat er den Antrag trotzdem. Zwischenrein lies er mal die Worte Work sucks fallen. Sehr sympatischer Mensch… Nunja, ich muss schluss machen. Es gibt erstmal essen, Dosenmais aus Singapur mit Kartoffeln und dem Rest vom Knoblauch. Das Fleisch was es im Laden gab haben wir lieber nicht angeruehrt. Kulinarisch hoffen wir auf China…

Za!

Fotos

fly.floh am 26. August 2008 um 09:44

Roman hat seine Bilder gerade mal in meine Gallery gestellt. Ihr findet die Bilder hier. Auch Hypers Bilder gibt’s im Netz. Meine Bilder gibt’s leider erst nach dem Urlaub, ich muss die noch von RAW in JPEG umwandeln.

Die Lok, die ueber das Ende der Welt fiel

fly.floh am 26. August 2008 um 09:03

Zug fahren auf russisch. 38 Stunden dauert die Fahrt von Irkutsk nach Ulan-Bator. Der Zug haelt in Irkutsk fuer 30 Minuten, genug Zeit zum einsteigen. Der Wagen ist, bis auf die Koreaner im Cupe direkt neben uns, komplett mit Deutschen gefuellt. Die Fahrt beginnt mit einem sehr sehenswerten Sonnenuntergang. Als es dann dunkel wird fuellen wir unsere Instant Nudeln mit Wasser aus dem Samuwar. Danach hilft nur eins gegen die lange Weile. Vodka.

Am naechsten Tag hat sich die Landschaft von sibirischem Wald in Richtung Steppe entwickelt. Die Naehe zur Mongolei ist fuer den geuebten Betrachter klar erkennbar. Etwa eine Stunde spaeter halten wir dann auch in einem sehr komischen russischen Bahnhof mitten im Nirgendwo. Am Bahnhofgebaeude steht Naushki. Die russische Grenzstation. Vier Stunden sollen wir uns dort aufhalten. Genug Zeit um den Zug zu verlassen und die Umgebung des Bahnhofs zu erkunden. Viel zu sehen gibt es nicht. Ein kleiner Markt und ein paar Polizisten die gerade die AK47 auspacken. Russisches Dorf eben.

Als wir zum Zug zurueck kommen fehlt die Lok, die scheint bei umfangreichen Rangierarbeiten ueber das sicherlich sehr nahe gelegene Ende der Welt gefallen zu sein. Anders ist das ploetzliche Verschwinden nicht zu erklaeren.

Ein paar Stunden spaeter fehlt nicht nur die Lok, sondern auch die meisten der Wagons. Unserer, der uebrigens 1988 in der DDR gebaut wurde, und der chinesische davor sind allerdings noch da. Wir werden von den Zugbegleiterinnen in den Waggon gewunken und wenige Minuten spaeter darin eingeschlossen. Warten. Gefuehlte 5 Ewigkeiten spaeter bequemen sich die ersten russischen Grenzer in den Wagen. Passkontrolle, alles problemlos, nur unendlich langsam. Weitere Ewigkeiten spaeter kommt auch der Zoll. Einmal kurz das Abteil verlassen und lustloses gegen Rucksaeck klopfen. Ich glaube die haetten nichtmal mitbekommen, wenn wir Kinder geschmuggelt haetten.

Eine weitere Stunde spaeter geht die Fahrt weiter, an scharf bewachten Tuermen vorbei, bis in die Mongolei. In der Zwischenzeit besucht uns eine Hollaenderin, die die Ausreise aus Russland feiern will. Mit dem russischen Nationalgetraenk. Bei Vodka und Bier erreichen wir die mongolische Grenzstation: Sukhe Bator. Wieder verlieren wir die Lok. Bis an die Zaehne bewaffnete mongolische Soldaten sorgen dafuer, dass niemand den Waggon verlaesst. Bei Roman und mir, sickert so langsam das Bier nach unten. Das Klo im Zug ist abgeschlossen. Und nun? Wir nerven zuerst die Zugbegleiterin, dann den Soldaten. Keiner kann uns helfen. Aber irgendwann haben wir genug genervt, wir duerfen aufs Klo. Mit dem Kommentar: One Minute duerfen wir zum Bahnhofgebaeude rennen und fuer 100 Turkrit (6ct) das Klo benutzen.

Nach der Kontrolle heisst es Essen und mehr Bier trinken. Nach verdammt kurzer Nacht kommen wir am naechten Morgen um 6Uhr in Ulan Bator auf dem Bahnhof an.

Badeparadies Irkutsk

fly.floh am 25. August 2008 um 10:37

Die erste Aufgabe zurueck in Irkutsk war von Busbahnhof zum Hostel laufen. Nach dem Regen keine leichte Aufgabe: Durch Irkutsk laufen heisst Pfuetzen, besser bekannt als Mini-Seen, ausweichen. Das Hostel war dann “leider” auch voll, die freundlichen Mitarbeiter haben uns aber in kurzer Zeit einen Homestay organisiert, die russische Version von Bed & Breakfast, ohne Breakfast.

Das Haus in dem wir gewohnt haben war… klassisch. Eine alte, sehr stilvolle Holz-Blockhuette. Das Bad war komplett schwarz gefliesst. Nachdem wir uns eingerichtet haben, gingen wir daran die Stadt zu erkunden. Wir muessen so sehr damit beschaeftigt gewesen sein, den Mini-Seen auszuweichen, dass wir leider den Markt nicht gefunden haben. Dafuer aber das Restaurant, das wir von unserer Gastgeberin empfohlen bekommen hatten.

Die Karten waren nur in Russisch verfuegbar, was sehr sympatisch war, leider auch eine Menge Probleme mit sich brachte. Was heisst Fleischkloesschen auf Russisch? Voller Selbstsicherheit bestellten wir zunaechst 15 Eier. Die Aufklaerung dieses Missverstaednisses sorgte fuer einige Lacher bei der Bedienung. Wir haben uns dann spiessig fuer Pelmeni und Borscht entschieden.

Den letzten Tag in Irkutsk schlenderten wir nochmal ueber die Lenin Strasse und die Karl Marx Strasse. In diesen beiden Strassen findet sich alles was das konsumverwoehnte Kapitalistenherz begehrt. Drei Adidas-Laeden auf 500m gefaellig? Ob Karl Marx seinen Namen dafuer hergegeben haette?

Abends sind wir dann in den Zug nach Ulan Baator gestiegen.

Wir haben gegessen, getrunken und sind nicht erschossen worden!

fly.floh am 25. August 2008 um 10:12

Nachdem ich mir eine halbe Nacht am wunderschoenen Irkutsker Bahnhof um die Ohren geschlagen habe, sollte ich nun eigentlich bald Hyper und Roman empfangen duerfen. An der Anzeigetafel steht nun aber ein Verspaetung von 20 Minuten. Bei 5000km Fahrt gerade noch zu verschmerzen. Aus den 20Minuten wurden dann leider aber 2 Stunden und 20 Minuten. Nunja, ich hab ja Zeit.

Etwa 5Uhr morgens faehrt dann also endlich ein Zug in den Bahnhof ein, aus dem Roman und Hyper auch tatsaechlich aussteigen. :)

Doch wie haben Roman und Hyper die Zugfahrt von Moskau nach Irkutsk empfunden? Einfache Antwort: beer – sleep – beer – sleep – Irkutsk!

Als es wieder hell wurde machen wir uns auf die Suche nach einem Bus nach Lystvianka (was sich keiner von uns merken kann O.o). Nachdem wir die Stadt einmal komplett durchquert haben kommen wir am Busbahnhof an, an dem uns ein kleiner Minibus erwartet. Nach kurzer Verhandlung mit dem Fahrer geht die wilde Fahrt auch schon los. Wer einmal eine Stunde auf einer sibirischen Landstrasse verbracht hat wird sich auch nie mehr ueber einen deutschen Fahrstil aufregen… Mit 120 peitscht der Fahrer ueber Bergkuppen und ueberholt direkt vor der Kuppe andere Autos, Sichtweite geschaetzte fuenf Meter. Fahrt zwischen Himmel und Hoelle koennte man sagen. Mittags kommen wir dann tatsaechlich wohlbehalten in Lystvianka an, wir haettens fast nicht mehr erwartet.

Nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben machen wir uns an die in diesem Land erzwungene Registrierung, also klappern wir Hotels ab. Das erste Hotel schickt uns zum zweiten. Im zweiten Hotel ist die Reaktion: “Registration?” – “Registration!” – “Registration. No.” Wir werden zum dritten Hotel geschickt, das schickt uns zurueck zum zweiten, welches uns wieder zum dritten schickt. Nix mit Registrierung, aber man kann uns nicht vorwerfen, dass wir’s nicht versucht haben.

Nach diesem Stress kaufen wir erstmal ein wenig Bier und Vodka und machen uns an’s kochen. Der Versuch Feuer zu machen endet in einer niederschmetternden Erkenntnis: Russisches Holz brennt nicht! Nunja, Nudeln und Vodka haben ganz gut von innen gewaermt.

Am zweiten Tag haben wir etwas fuer die Bewegung getan und eine kleine Wanderung am riesigen Baikalsee unternommen. Die Steilkueste erinnert hin und wieder an englische Kuesten und das Wetter ist genauso wechselhaft. Trotzdem ist der Baikalsee ein majestaetischer, beruhigender See, wenn auch extrem kalt. Ich musste das natuerlich testen…

Abendessen gab’s dann beim oertlichen Uzbeken, lecker Reis mit Fleischaehnlichen Stuecken. Der Uzbeker und sein Sicherheitsmann waren sehr nett, der Sicherheitsmann schien sich auch zu freuen sein Deutsch mal wieder benutzen zu koennen. Seinen Wein haben wir trotzdem lieber abgelehnt. Njet, spassiba! Nachdem wir getrunken und gegessen hatten sind wir also zu unserem Zelt zurueck. Wir haben gerade mehr Bier geoeffnet, als drei Schuesse die Ruhe des Sees zerreissen. Nachdem die gegenseitige Versicherung der Harmlosigkeit der Schuesse nicht komplett wirkte, griffen wir zu etwas kraeftigeren Mittelchen. Zumal ich den temporaeren Verlust meiner Kreditkarte verdauen musste.

Nach einer stark verregneten Nacht haben wir am naechsten Morgen unsere nassen Sachen zusammen gepackt und im Hotel meine Visa aus dem Automaten fischen lassen um dann die abenteuerliche Busfahrt zurueck nach Irkutsk anzutreten. Gluecklicherweise waren wir alle so muede, dass es sich, trotz Fahrstil, im Bus gut schlafen lies.

Mit der Achterbahn zum Never-Come-Back-Airport

fly.floh am 25. August 2008 um 07:06

Meine China-Reise beginnt um etwa 5.30Uhr morgens in Frankfurt. Aufstehen um den 7Uhr Flug nach Moskau Domodedovo zu bekommen. Vom Flug bekomme ich nicht viel mit, Schlaf nachholen.

In Moskau angekommen beginnt der Einreise-Stress, Formulare ausfuellen, Fragen beantworten, Pass zeigen. Die Einreise verlaeuft dennoch problemloser als in den Staaten vor zwei Jahren. Nach der Einreise heisst es Geld besorgen und Zugticket in die Stadt kaufen. Wenige Minuten spaeter sitze ich also im Aeroexpress Richtung Moskau und schaue aus dem Fenster, Vororte, Plattenbauten, Muell und alte Autos. Sieht nach Grossstadt aus.

Mit einmal umsteigen erreiche ich eine knappe Stunde spaeter den Roten Platz, es wimmelt vor Touristen. Trotzdem ist der Platz gross und irgendwie imposant. Lenin hat, wie bei Hyper und Roman auch, leider schon zu. Einen Blick auf die Karl-Marx-Statue goenne ich mir noch, danach geht es weiter zur naechsten U-Bahn-Station. Viel Zeit habe ich in Moskau leider nicht, ich muss am anderen Moskauer Flughafen schliesslich meinen Flieger nach Irkutsk erwischen.

Metro fahren ist sehr viel stressfreier als befuerchtet, der grosse Metro-Plan haengt dort auch in Lateinischer Schrift. So finde ich alle Stationen und Linien nach sehr kurzer Suche. Dank des neuen Aeroexpress nach Moskau-Sheremetyovo komme ich natuerlich viel zu frueh am Flughafen an und darf mehrere Stunden dort warten. Naja besser als zu spaet.

Puenktlich 0.40Uhr darf ich dann endlich in das Flugzeug steigen und vertreibe mir die Zeit wie immer mit schlafen. Zum Essen werde ich ein paar Stunden spaeter geweckt. Nach dem Essen gibts Entertainment-Programm in der russischen Variante: Es wird hell vor dem Flugzeug-Fenster, ganz kurz nur, dann ist es wieder stockdunkel. Ich schaue aus dem Fenster und frage mich noch was das war, als ich den naechsten Blitz in die Tragflaeche schlagen sehe. Keine zwei Sekunden spaeter sackt der Flieger auch schon gefuehlte 1000m nach unten. Schreie im Flieger, doch kein Problem, da sind noch etwa 10000m Platz bis unten. Das Spielchen wiederholt sich noch ein paar Mal, bevor wir wieder aus dem Gewitter raus fliegen und ich wieder ganz in Ruhe schlafen kann.

Etwa drei Stunden spaeter wache ich wenige Meter ueber Irkutsk auf, der Flieger landet butterweich auf der Landebahn, besser bekannt als russischer Kartoffelacker. Zerbrochene Betonplatten werden hier mit mehr Bitumen als Beton zusammengehalten und zwischen den einzelnen Platten sind einige Zentimeter Hoehenunterschied keine Seltenheit. Trotzdem erreichen wir unsere Parkposition sicher und werden mit Bussen zur “Abfertigungshalle” gefahren. Diese ist eigentlich eine kleine sibirische Holzhuette, bestehend aus zwei Raeumen. Der eine Raum ist absolut leer, man muss ihn durchqueren um vom Vorfeld nach draussen zu kommen. Dann steht man vor dem Flughafen, ohne Gepaeck. Das gibts im zweiten Raum, man muss also durch die zweite Tuer zurueck in den Flughafen. In diesem Raum gibt es ein Fenster und ein kreisrundes Gepaeckband. Nach kurzer Zeit wird damit begonnen, das Gepaeck durch das Fenster auf das Band zu schmeissen. Mein Rucksack ist sogar dabei. :)

Ich schaue mir noch einen Tag Irkutsk an, esse auf der Insel am Angara in der Sonne Mittag und geniesse das Sommerwetter, bevor ich mich abends zum Bahnhof aufmache um auf Hyper und Roman zu warten.

Lebenszeichen

fly.floh am 22. August 2008 um 06:31

Ich sietze grade mal kurz in Irkutsk im Hostel und habe ne Ecke Internet gefunden. Beitraege wie Mit der Achterbahn zum Never-Come-Back-Airport und Wir haben getrunken, gegessen und sindnicht erschossen worden sind gerade noch in Arbeit und folgen spaetestens an unserem naechsten Zielort, Ulan Baator.

Ich muss jetzt aber erstmal was essen gehen und mein Visum registrieren. Bis bald.

18kg und ein Zelt

fly.floh am 17. August 2008 um 17:10

Die letzten Sachen sind nun gepackt, eigentlich steht dem Trip nix mehr im Wege. Auf stattliche 18kg bringt es der Reiserucksack, vollgestopft mit Klamotten, Töpfen, Reiseführern und sonstigem Kram den man so braucht. Mein Kopf arbeitet: Was hab ich diesmal vergessen? Die wichtigsten Dokumente kommen zusammen mit den Planen vom Zelt ins Handgepäck, dafür war kein Platz mehr im Rucksack. Die lustigen bunten Aufkleber im Pass sind auch alle noch da. Die Packliste liegt noch hier, wieder und wieder lese ich drüber. Hab ich auch wirklich alles? Klamotten, Schlafsack, Reisepass, Handy, ein Buch, Kamera, Medikamente. Alles im Rucksack. Vielleicht sollte ich die Packliste einfach weg legen.

Mit den letzten Pack-Aktionen sind dann nun wirklich alle Vorbereitungen abgeschlossen. Es kann also los gehen, zunächst durch drei Länder deren Sprache ich nicht verstehe und Schrift ich nicht lesen kann.

China

fly.floh am 12. August 2008 um 23:02

Endlich passiert hier zur Abwechslung auch mal wieder was. Entschuldigung erstmal für das Sommerloch, doch die wenige Zeit die da zwischen Uni und Prüfungen und Umziehen noch war, wollte ich dann doch nicht so wirklich zum Texten verwenden. Zumal mir auch nix wirklich interessantes mehr eingefallen ist.

Wie dem auch sei, mal schauen ob sich in den nächsten zwei Monaten regelmäßig Internet findet, die Zeit geht’s nun nämlich endlich nach China. Das heißt vorerst nach Rußland. Hyper und Roman sind heute schon los, mit dem Flieger nach Moskau, um dann in den nächsten Tagen per Zug nach Irkutsk zu fahren, wo ich die Beiden dann in einer Woche treffen werde. Ein paar Tage Baikalsee sind geplant, bevor es weiter geht nach Ulan Baator, nach einer Woche Aufenthalt dann weiter nach Peking. Alles mit der Transmongolischen Eisenbahn.

Soweit zumindest der Plan, der gleiche Plan der sagt, dass es dann über Shanghai und Wuhan weiter geht nach Lhasa und von dort über Kathmandu nach Mumbai. Was dann wie und warum wirklich wird werde ich so oft wie möglich hier nieder schreiben. Man möge mir verzeihen wenn ich mal ein paar Tage kein Internet finde.