Quote of the Moment:
An invasion of armies can be resisted, but not an idea whose time has come.
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Skinny Elephants

fly.floh am 17. April 2008 um 14:05

Eigentlich kommt es ja nicht vor, dass Linux mal komplett abstürzt. Zumindest nicht so komplett wie Windows das mit dem Blue-Screen-Of-Death ganz gerne mal tut. Einmal in ca. zwei Milliarden Jahren friert aber auch Linux mal ein. Wenn das geschieht greift der geübte Windows-Benutzer schnell zum Reset-Knopf und hofft das Windows wieder bootet. Ganz anders der Linux-Benutzer: Zunächst kann man versuchen mit Strg+Alt+Backspace die GUI (bspw. KDE oder Gnome) neu zu starten. Vorsicht, hierbei werden alle GUI-Programme (bspw. Pidgin oder Firefox) auch neu gestartet. Wenn auch das nicht geht helfen nur noch Elefanten. Elefanten?

Skinny Elephants, benannt nach einem Merksatz: Raising Skinny Elephants Is Utterly Boring

  • Alt+Druck+r
  • Alt+Druck+s
  • Alt+Druck+e
  • Alt+Druck+i
  • Alt+Druck+u
  • Alt+Druck+b

Diese Tastenkombinationen sollte man nacheinander ausführen um möglichst keine Arbeit zu verlieren. Nach Möglichkeit sollte man zwischen zwei Befehlen ein wenig Zeit vergehen lassen.

r versetzt die Tastatur in Raw Mode. s synchronisiert Festplatten und Dateisystem. e beendet alle Prozesse, die noch normal laufen. i beendet alle abgestürzten Prozesse. u hängt sämtliche Dateisysteme read-only ein und b startet am Ende das System neu.

Hinweis: Für diese Methode muss die sysrq-Taste im Kernel aktiviert sein. Der Konsolen-Befehl ‘ls /proc/sys/kernel/sysrq’ zeigt ob die Taste aktiviert ist.

P.S. Dies ist nur eine Übersetzung dieses englischen Artikels.