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Here’s to alcohol, the cause of — and solution to — all life’s problems.
Homer Simpsons
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Into the Wild

fly.floh am 4. April 2008 um 14:51

Er war ein guter Student, machte einen ausgezeichneten Abschluss und hätte sein Studium wahrscheinlich in Harvard fortsetzen können. Seine Eltern wollten ihm ein neues Auto schenken, doch er war viel zufriedener mit seinem alten Datsun. Christopher McCandles zieht 1990 los, quer durch die USA. Nachdem er von einer Sturmflut überrascht wird lässt er sein Auto stehen und reist zu Fuß weiter. Er trifft Hippies und Obdachlose, fährt den Colorado River bis in den Golf von Kalifornien, arbeitet in einem Getreidesilo und bei einer Fast-Food-Kette. Seine Reise dauert knappe zwei Jahre, bis er sich schließlich seinem “großen Ziel” widmet: Alaska.

1992 schließlich bricht er nach Fairbanks auf und wandert von dort mit einer einfachen Karte, einem Gewehr und 5kg Reis in die Wildniss. Nach wenigen Tagen findet er einen Bus, den Magic Bus, in dem er mehrere Wochen lebt.

Soviel zum Film. Dem Film wird vorgeworfen, dass Leben von McCandless zu romantisieren, ein Park Ranger des Denali-Nationalparks bezeichnet ihn gar als dumm, weil er unzureichend ausgerüstet in die Wildniss zog. Er wirf ihm vor Selbstmord begangen zu haben.

Möglicherwiese war aber genau diese Art des nicht-benutzen von Hilfsmitteln das Ziel des Abenteuers von McCandless, im Film wird er gezeigt wie er eigene Karten der Gegend zeichnet und sich später Pfade zum Jagen anlegt, wahrscheinlich hätte er sich mit einer besseren Karte retten können, schließlich war er nur 30 Meilen vom Highway entfernt und damit nur ein bisschen in der Wildniss. Man kann das nun als Selbstmord bezeichnen, ich denke aber der Nationalpark-Ranger hat nicht wirklich verstanden um was es McCandless ging. Im Film spricht er öfter von unliebsamer, falscher Sicherheit und ich glaube genau dieser wollte er entfliehen. Er wird nicht vorgehabt haben in Alaska zu sterben aber so wie er im Film dargestellt wird scheint er sich selbst bis zuletzt Treu geblieben zu sein.

Alles in allem ein sehr guter, wenn auch nicht ganz den Tatsachen entsprechender Film, der beste bisher dieses Jahr.

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