Quote of the Moment:
Beneath this mask there is an idea, Mr. Creedy, and ideas are bulletproof.
V for Vendetta
Piratenbanner

Fraunhofer IGD verspricht sicheres, legales Peer-to-Peer

spark am 26. Februar 2007 um 17:42

Hört, hört: Man beschreitet neue Wege, die dunkle Seite der Macht von nun an auch für redliche Jedis zu nutzen ^^

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD kündigt für die CeBIT eine eigene Peer-to-Peer-Lösung an. “Confuoco” soll die erste P2P Tauschbörse werden, die es erlaubt, digitale Inhalte sicher, legal und vor allem unter der Kontrolle des jeweiligen Rechteinhabers zu tauschen.

Das grundlegende Konzept und die Anwendung “klassischer” P2P Netzwerke soll dabei erhalten werden. Lediglich der Seeder (Verteiler) soll mit der Möglichkeit ausgestattet werden, den Weg seiner Inhalte jederzeit nachzuvollziehen und diese jederzeit auch zurückziehen zu können.

Wie ich eine Datei, die sich bereits in den Weiten des Netzes auf den verschiedensten Rechner befinden”zurückziehen” können soll ist mir etwas, naja, “unklar”. Nachvollziehen in welche Richtung sich meine Datei bewegt mag ja für den Statistiker interessant sein, aber nutzt es uns tatsächlich, wenn wir sehen auf welchen ungewollten Bahnen sich unser Kram befindet?

Abgesehen davon ist all dies kein Hinderungsgrund die einmal erhaltenen Dateien in anderen P2P Netzwerken zu publizieren, was sich dann wiederum jeglich (egal wie gearteter) Kontrolle entzieht. Es sei den die IGD hat ein DRM erfunden, dass den Austausch bestimmter Dateien nur über ein bestimmtes P2P Netz ermöglicht. ^^ Ich will mehr »

Panorama

fly.floh am 25. Februar 2007 um 03:05

Liebe ARD,

wenn ich schon GEZ zahlen muss und damit eure Programm finanzieren muss, tut mit meinem Geld wenigstens was sinnvolles, denn das was Panorama da letztens gesendet hat kann ich auch in der BILD lesen oder auf RTLII ansehen! :(
Da ich gerade zu faul bin, den Beitrag selbst auseinander zu nehmen kurz der folgende Link: Klick!

Danke ;)

Klima

fly.floh am 22. Februar 2007 um 13:48

“5 vor 12 beim Klimaschutz?”, fragt gestern Abend ein Artikel auf tagesschau.de. Heute heisst der Artikel “Nur noch 13 Jahre Zeit für die Klimawende?” Es geht darin um den dritten Teil des Klimaschutzberichts der Vereinten Nationen, in dem steht, dass bis 2020 der Ausstoß von Treibhausgasen substantiell abnehmen müsse, ansonsten würden die Folgen des Klimawandels umumkehrbar.
Hier ist nicht nur von den längst bekannten abschmelzenden Polkappen, sondern auch von Übersäuerung der Meere die Rede.
12,16 Billionen Euro müssen in Klimafreundliche Technologien investiert werden und bspw. der Reisanbau soll klimafreundlich umgestaltet werden. Da stellt sich doch ganz schnell die Frage wer das alles bewerkstelligen soll. Von Politikern, die schon vor der Autolobby einknicken wenn es darum geht den CO2-Ausstoß pro Kilometer ein wenig zu begrenzen, kann man zumindest kaum genug Rückrad erwarten Investitionen von 12,16 Billionen Euro zu veranlassen.
Politiker stehen schließlich im ständigen Wahlkampf und Klimaschutz ist nunmal nicht wählerfreundlich, schließlich müsste der Standardbürger auf seinen VW Touareg verzichten mit dem er jeden Morgen allein auf Arbeit fährt und stattdessen in einen Toyota Prius oder Honda Civic einsteigen. Beides weder Genitalverlängernde SUVs und auch keine deutschen Autos, aber beide mit einem entscheidenden Feature, welches die deutschen Autokonzerne (mal wieder) verpennt haben: Dem Hybrid!

Bordertown

fly.floh am 22. Februar 2007 um 02:29

Ich hätte es spätestens bei: “Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten” wissen müssen. Aber eigentlich macht es keinen Unterschied, schließlich verlässt man nicht einfach so eine Sneak, zumindest nicht im Kino10!
Okay, der Film hatte Jennifer Lopez und Antonio Banderas. Das Geld für die beiden “Stars” hätte man aber besser in einen gescheiten Drehbuchautor gesteckt, denn zumindest Frau Lopez war keine Bereicherung für den Film und hat nur extrem viiieeeel Platz auf der Leinwand verbraucht. Nebenbei waren auch die Dialoge so grottig, dass auch der Zuschauer nicht mehr wusste ob er nun lachen oder weinen sollte. Die Story basiert auf der Vergewaltigung und dem Mord an mehreren Fabrikarbeiterinnen in Juarez, Mexico, direkt an der amerikanischen Grenze. Jennifer Lopez versucht als Jounalistin Lauren mit Hilfe ihres alten Partners Diaz (Antonio Banderas) genau diese aufzuklären, natürlich ohne Hilfe der Polizei, denn diese versucht nur die ganze Sache zu vertuschen. Schließlich wird mit Eva ein Opfer der Verbrechen gefunden und die Verbrecherjagd kann losgehen. Mit viel Action retten sich Lauren, Eva und Diaz von einer lebensbedrohlichen Situation in die nächste, nur um am Ende festzustellen, dass sie gegen politische Schierereien und (jetzt kommt’s!) das böse Freihandelsabkommen (was der einfachheit halber an allem Schuld ist) nicht den Hauch eine Chance haben.
Der Film ist nicht nur extrem langweilig, zu allem Überfluss wird auch noch der an sich selbst gestellte politsche Anspruch (das böse Freihandelsabkommen und die überall vorhandene Korruption) nicht mal annähernd erreicht. Platte Dialoge, eine Möchtegern-Horrorkomponente und nicht-vorhandene Charakter-Entwicklung runden das ganze nach unten ab und machen Bordertown zu einem der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe!

Resultat: 0/10 Punkten!

Manche lernens nie…

spark am 15. Februar 2007 um 09:04

Wie als Anwort auf fly.floh’s Beitrag bezüglich der überteuerten Blue-Ray und HD-DVDs von gestern, erschien heute morgen ein Artikel auf chip.de das es einem Hacker mit dem Pseudonym Arnezami gelungen sei das AACS-Kopierschutzsystem der DVD-Nachfolgeformate vollständig zu knacken.

Arnezami hat einen Crack veröffentlicht, mit dem ein Universal-Schlüssel aus Software-Playern ausgelesen werden kann. Dieser ermöglichet es, jeden Film mit einer geeigneten Software unverschlüsselt vom Originalmedium zu kopieren. Ich will mehr »

Münchner Sichheitskonferenz

spark am 14. Februar 2007 um 22:00

Frieden durch Dialog” lautet das Motto der Sicherheitskonferenz. Was am Samstag von München ausging, war allerdings alles andere als friedlich. Über den “Opernball der Militärs” hatte die Linkspartei gehöhnt – die Wirklichkeit war kalte Weltpolitik mit reichlich Anlass zur Sorge über neue Blöcke in einem alten Konflikt.

Am Samstag, kurz vor Mittag, wehte ein Hauch von Kaltem Krieg durch München, als Wladimir Putin, als erster russischer Staatchef auf der Sicherheitskonferenz zu der Versammlung sprach. Putin begann seine Rede fast sanft, machte ein paar grundsätzliche Bemerkungen zu Demokratie und moderner Zivilisation – dann wurde der russische Präsident deutlich. Mit steinerner Miene warf er den USA vor, sie wollten die Welt beherrschen. Mit den Plänen für ein Raketenabwehrsystem in Osteuropa würden die Vereinigten Staaten ein neues Wettrüsten provozieren. Das System sei vollkommen überflüssig, und er warte gefälligst auf Washingtons Erklärung, dass diese Waffen nicht gegen Moskau gerichtet seien. Und was eigentlich von den Garantien für Russland angesichts einer Osterweiterung der NATO übrig sei? Russland wisse sich zu wehren! “Wir haben Waffen, die dieses System überwinden können.” Die Waffen seien derzeit nicht gegen die USA gerichtet.
Sekundenlang schwieg die Internationale Sicherheitskonferenz erschrocken. Das waren neue Töne, die an eine längst überwunden geglaubte Vergangenheit erinnerten: der mächtigste Mann Russlands in vollem Harnisch. Ich will mehr »

Liebe Filmindustrie,

fly.floh am 14. Februar 2007 um 17:01

letztens, war ich mal wieder im MediaMarkt (auch wenn ich diesen Laden wegen der bescheuerten Werbung ja eigentlich nicht ausstehen kann, aber das ist ‘ne andere Geschichte) und beim durchstöbern der DVD-Abteilung ist mir dieses neue Regal am Ende aufgefallen. Das mit den komisch aussehenden Hüllen. Kurz: Das Regal mit den BlueRay-Discs und HD-DVDs. Die anfängliche Euphorie wurde aber durch genaueres hinsehen schnell zu nichte gemacht. Der bekannteste Film, den ich erspähen konnte war Password: Swordfish von 2001. Wow, immerhin einer, den ich kenne und ich kenne viele Filme, und der ist auch noch ganze sechs Jahre alt, brandneu also quasi… Das traurigste an der ganzen Sache war aber eigentlich der Preis, der vorne drauf klebte: 37,99 Euro. In Worten also: Siebenundreißig Euro Neun-und-neunzig. Das sind ca. 17 Euro mehr als ich für eine DVD von einem neuen Film bezahlen muss, damit also fast das doppelte! Nebenbei gibt es Password: Swordfish zwei Regale weiter für 7.99 Euro, also sage und schreibe 30 Euro weniger.
Naja bleibt für die Filmindustrie eigentlich nur zu hoffen, dass der Kopierschutz noch ‘ne Weile hält, aber danach sieht es im Moment so gar nicht aus.

Wochenabschluss

fly.floh am 12. Februar 2007 um 17:31

Eigentlich ist es ja schon nen Tag zu spät dafür…

Also mal eine kleine Auflistung:

  • Bester Film den ich letzte Woche gesehen hab: Hard Candy, Ultraviolet*
  • Lieblingslied letzte Woche: Honestly Yours – Without You
  • Schrägste Aktion letzte Woche: Nachts um zwei mit der Kamera durch’n Ort latschen und Fotos machen.
  • Wichtigste Aktion letzte Woche: Diesen Blog in’s Leben rufen. ;)   (Da hast du wohl Recht *)

* ergänzt von spark

Wiedersprüchliche Aussagen über Vista-Erfolg

spark am 12. Februar 2007 um 15:17

Den Marktforschungen des taiwanesischen Unternehmens DRAMeXchange zufolge sind die DRAM Preise Anfang 2007 stark gesunken, weil der von der Hardwarindustrie erwartete Kaufboom aufgrund von Windows Vista ausblieb, wodurch wurde die auf Lager produzierte Ware in den Spot-Mäkten und nicht an die Großabnehmer des FertigPC-Baus verkauft wurde.

Klingt ja soweit ganz logisch und deckt sich auch mit andern Aussagen die sich in der letzten Zeit aus allen Ecken und Enden vernehmen lassen. Ich bin überzeugt, dass Vista strategisch zu früh kam. Ganz ehrlich bin ich der Meinung es hätte niemals kommen müssen ^^, aber aus Microsofts Sicht gesehen war’s ungeschickt. Viele Firmen (auc solche der größeren Sorte) haben gerade erst (wenn überhaupt) auf XP umgestellt und den meisten Privatnutzern tut die XP-Anschaffung noch weitere 3 Jahre im Portmonee weh…

Aus anderen Mündern klingt’s jedoch ganz anders:

Marktforscher Current Analysis verzeichnet eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen für PCs bereits innerhalb der ersten Woche nach dem Vista-Marktstart. Diese Studie bezieht sich auf die Verkaufzahlen von fünf amerikanischen Handelskette, die im Vergleich zum Vorjahr um rund 67% gestiegen sein sollen.
Hierbei seien Computer mit den teureren Vista Versionen am beliebtesten gewesen.
Die Verkaufszahlen in der ersten Woche sind beeindruckend. Vor allem wenn man bedenkt, dass dies auch die Super-Bowl-Woche war und alle Elektronikhändler auf den Verkauf von Großbildfernsehern fixiert waren“, sagte Samir Bhavnani, Research Director bei Current Analysis.

Ist das nicht seltsam? Ein Plus von 67% versus ausgebliebener Kaufboom.

Man muss zwar bedenken, dass sich die Ergebnisse von Current Analysis auf Amerika beziehen,wohingegen DRAMeXcange keine dahingehenden Einschränkungen nennt, aber es ist und bleibt ein sehr deutlicher Unterschied inder Ausewrtung.

Bleibt die Frage wer hier wen geschmiert hat bzw. wessen Statistik besser gefälscht wurde…

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast” ist und bleibt mein Fazit.

Treiber- und Kompatibilitätsprobleme mit Windows Vista

spark am 12. Februar 2007 um 15:16

GeForce-8800 Karten fühlen sich unwohl unter Vista

Handfeste Probleme eifrigen auf-das-neuste-Windows-Umsteigern derzeit unter anderem Nvidias Grafikkartentreiber. Besonder hart trifft es die stolzen Besitzer der GeForce 8800 GTX/GTS Karten, für die es zunächst gar keinen Treiber, seit dem 31. Januar einen von Nutzern als “recht problematisch” bezeichneten Beta-Treiber gibt. Über SLI gekoppelte Grafikkarten werden von den aktuellen Treiber bisher auch nur eingeschränkt oder schlicht gar nicht unterstützt.

Hat denn keiner ein bisschen Verständnis für die armen Karten? Man wird schließlich nicht alle Tage von eXPerience auf Vista geschubst. Nicht, dass ersters gut wäre, aber Zweiteres ist für jede anständige Hardware (und sicherlich auch für die dazugehörigen Treiber) ein gehöriger Schock.

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