Quote of the Moment:
The general rule on about people on IRC seems to be "Attractive, single, mentally stable: choose two"
malaclypse
Piratenbanner

neues mal wieder

fly.floh am 29. September 2006 um 23:01

So da sitzen wir gerade an der Küste Oregons, genießen die letzten schönen Tage unseres Urlaubs, bevor es spätestens morgen zurück nach Portland geht. Eine Woche haben wir noch, mal sehen vllt tun wir uns noch die 1000km nach Vancouver, Kanada an. Zeit haben wir ja noch.

Nebenbei haben wir gerade mal wieder ein paar neue Beiträge eingestellt:

Gestern waren auch noch ein paar neue dabei, wer die noch nicht gelesen hat muss einfach mal ein bisschen runter scrollen. ;)

So das war’s erstmal von hier. :)

Gruß

Flo(h)

ACHTERBAHHHHHN

fly.floh am 29. September 2006 um 22:56

Wie schon beim Six Flags Park dachten wir uns diesmal auch, dass es vielleicht gut wäre vorher nochmal im Netz zu gucken ob der Park überhaupt offen ist und ob es vielleicht irgendwelche Sonderkonditionen gibt. Also wir erstmal ‘ne halbe Ewigkeit nach WiFi gesucht, irgendwann sind wir dann sogar fündig geworden, was ich gleich mal ausgiebig ausnutzen musste und mal wieder paar Sachen erledigen und ‘ne Runde chatten (ist schon schön mal wieder was aus der Heimat zu hören).

Wir sind dann auch fündig geworden: Normaler Eintritt 51$, wenn man die Karten im Netz kauft 36$, einziges Manko: man muss sich die Karten selbst ausdrucken, braucht also einen Drucker, den wir natürlich nicht haben. Aber wozu gibt es denn Google-Maps und Internetcafes? Irgendwann halb nachts hab ich es dann also geschafft mich vom Rechner zu trennen und mich auf den Weg zu einem der rausgesuchten Cafes gemacht. Ich hab die Adresse sogar gefunden, leider nicht mehr, aber da es mittlerweile so ca. halb 3 war dacht ich mir ist es wohl besser sich erstmal hinzulegen und im hellen zu gucken.

Der Wecker hat auch pünklich 8:30 geklingelt und wir sind sogar aufgestanden. Das Internetcafe hat sich dann allerdings als W-Lan-Laden entpuppt, der zudem erst um 11 aufgemacht hat. Also nächste Adresse ansteuern und hoffen, dass man da mehr Glück hat. Dort war dann gegenüber ‘ne Bibliothek und ich hab mich kurz an Schweden erinnert: da gibt es auch immer Internet, kostenlos. Zum Glück ist das hier nicht anders und die hatten dann sogar noch ‘nen Drucker, perfekt!

Leider haben wir nach 10 Versuchen mit allen möglichen Kreditkarten nichts in der Hand, außer der Erkenntnis, dass es nicht klappt, wenn man nicht aus USA oder Canada ist. Enscheidung: Zum Park fahren und an der Kasse fragen, ob man da nicht irgedwas machen kann (im Backpackers in LA hats ja auch so geklappt…)

Am Park angekommen sind wir dann aber nicht mal bis zur Kasse gekommen, weil uns vorher schon jemand entgegen kam und Karten loswerden wollte. Nach kurzer Überlegung dachten wir dann, hmm warum nicht, zumal der Gute nur 30$ haben wollte (also nochmal weniger) und uns auch gleich angeboten hat, dass er mit direkt bis zum Eingang kommt, also wenn sie gefälscht gewesen wären hätten wir ihn noch in greifbarer Nähe gehabt. Brauchten wir aber nicht, da wir problemlos reingelassen wurden.

Logisch, als erstes ‘nen Plan schnappen und sich im äußerst spannenden Star Tower erstmal ‘nen Überblick verschaffen und mit Sonnencreme einschmieren.

Der Park ist aufgeteilt in Hollywood Plaza, Orleans Place, All American Corners, Kidzville, Boomerang Bay Beach Club (ein Wasserpark, daher nur im Sommer geöffnet), Nickelodeon Central (also genau das Richtige für mich ;) ), Action Zone und County Fair. Bei Nummer eins, drei, sieben und acht haben wir es geschafft maximal einwas wegzulassen (haben ja schließlich für alles bezahlt…).

Los ging es dann auch gleich mit dem ersten kleinen Rollercoaster: Top Gun, einer oben festgemacht, so dass man die Füße in der Luft hat Achterbahn, Stufe 4 (von 5).

achterbahn achterbahn II achterbahn III achterbahn IV

Da das aber nicht so wirklich der tollste Einstieg war (man sollte den Magen doch langsamer an so einen Tag gewöhnen) haben wir uns dann erstmal auf ‘nen 3er gestürzt: DROP ZONE Stunt Tower, bei uns besser unter den Namen Freifallturm bekannt:

free fall free fall II

Danach haben wir dann angefangen uns der Reihe nach alles mögliche anzutun, wie mehr Achterbahnen

achterbahn V achterbahn VI

achterbahn VII zur Abwechslung mal eine aus Holz

Wasserdinger (naja Fett schwimmt ja oben :O ):

wasserdinger

und weitere angsteinflößende Attraktionen:

achterbahn VIII achterbahn IX achterbahn X achterbahn XI  achterbahn XII

Wobei wir natürlich nie die Liste mit all den Sachen, die wir noch machen müssen aus den Augen verlohren haben.

achterbahn XIII da geht?s lang, das fehlt uns noch

Wer uns kennt weiß natürlich auch was wir uns gedacht haben als wir hier vorbei gekommen sind

achterbahn XIV

Richtig, und so sah dass ganze dann hinterher aus:

achterbahn XV

Auslassen durften wir natürlich auch das Spongebob-3D-Kino und die nur einmal täglich stattfindende Parade nicht.

achterbahn XVI achterbahn XVII achterbahn XVIII achterbahn XIX

achterbahn XX

Weil es mittlerweile halb 6 war und der Park um 7 zugemacht hat haben wir uns dann direkt nach der Parade dem Tageshighlight gewidmet: dem einzigen 5er im Park, Invertigo, “America’s first face-to-face coaster”.

achterbahn XXI

Aber ich muss sagen, naja wenn man den ganzen Tag nichts anderes macht, macht einem dieser Coaster dann auch nichts mehr aus. Flori war da nicht ganz meiner Meinung.

Da wir damit dann soweit eigentlich alles einmal gemacht haben sind wir dann verschieden Sachen nochmal gefahren, die Karten galten ja immerhin bis um sieben…

Krönender Abschluss war dann nochmal eine Runde Autoscooter.

Alles in allem muss man sagen hat es sich auf jeden Fall absolut gelohnt und schade, dass bei uns Land so teuer ist und deswegen die Achterbahnen nicht größer sind, sonst könnte man so einen Tag eigentlich öfter mal machen :)

Also gelohnt hat es sich dafinitiv und wenn man, so wie wir, nicht gerade im Sommer hingeht halten sich auch die Wartezeiten in Grenzen.

Mit wieder beruhigtem Magen

Christian

Sillicon Valley

fly.floh am 29. September 2006 um 22:42

Der erste Plan für den anstehenden Tag war Baden gehen, schließlich gab es direkt neben unserer Schlafstelle einen See. Da dieser aber leider von einem County Park umgeben war und wir Eintritt hätten zahlen müssen, haben wir unsere Pläne kurzfristig geändert und sind Richtung Sillicon Valley gefahren. Hier stand zunächst die Stanford University, eine teure US-Privatuni auf dem Programm. [C: Mussten doch schonmal gucken wo wir unser Auslandssemester verbringen :P ] Nachdem wir unser Auto auf einem kostenlosem Parkplatz abgestellt hatten haben wir uns auf den Weg über den schönen Campus zum Bookshop gemacht, der laut Reiseführer eine riesige Auswahl an IT-Büchern bieten sollte. Also perfekt für mich :)

Erstmal haben wir aber eine Ewigkeit gebraucht um den Bookshop zu finden, die Ausschilderung war nämlich erstens schlecht und zweiten für Autos gemacht. Ein netter Student hat uns dann aber weiter geholfen und wir sind doch nocht fündig geworden. Die Auswahl an Computerbüchern war dann zwar nicht überwältigend aber doch recht groß und so habe ich sogar ein Buch gefunden. Christian ist in der Abteilung Sonderangebote auch noch fündig geworden und so haben wir den Laden nach einer knappen Stunde wieder verlassen.

Der nächste Programmpunkt war nun 367 Addison Ave, die Garage in der 1937 Hewlett-Packard gegründet wurde.

hp garage hp garage II

Nun mussten wir nur noch das Auto waschen (Markus wollte Bilder zum verkaufen haben),

auto auto II auto III

und nach wi-fi suchen um uns über Paramount’s Great America zu informieren, doch dazu morgen mehr.

Gute Nacht

Flo(h)

Tourist Trap

fly.floh am 29. September 2006 um 22:38

Unseren letzten Tag in Pinnacles wollten wir nochmal klettern gehen und nachmittags dann zur Küste weiterfahren.

Erstmal musste aber wie immer ein ausgedehntes Frühstück her, schließlich will man sich nur gut gestärkt in unbekannte Wände wagen. Schon auf dem Parkplatz fiel uns der große, gelbe Schulbus auf, der sich dort breit gemacht hatte. Unsere Picknickarea war mit Schulkindern gut gefüllt, aber wozu hat man denn einen Laptop? Einfach die Musik etwas lauter drehen und schon sind nur noch die bettelnden Tiere ein Problem. :)

tier

Nach dem Frühstück gings nun die unheimlich weiten 500m zum Felsen mit dem verheißungsvollen Namen ?Tourist Trap?. Was uns dort erwartete waren noch mehr Kinder und eine nette Betreuerin, die uns sagte, dass sie den Kindern klettern beibringen wollte und in zwei Wege Seile eingehängt hatte. War für uns aber kein Problem, da wir sowieso nicht vorhatten einen der Wege zu klettern. Wir gingen also zu unserer schönen 5.8+, die ich extra rausgesucht hatte. Für einen angstfreien Vorsteiger wie mich kein Problem. ;) Naja ich geb’s ja zu war auch ein gut gesicherter Weg. :)

oben oben II oben III oben IV oben V oben VI

Die anderen Wege waren ja schon besetzt, also hatten wir auch gleich eine ?Ausrede? nicht noch mehr zu klettern. ;)

Der Weg zur Küste war zunächst ziemlich unspektakulär. Da wir aber auf dem Weg durch ein Militärgebiet mussten hatte wenigstens Christian noch was zum gucken, was sich in regelmäßigen ?Woa, geiler Militärüungsplatz? entlud. Tja diese Ex-Bundis eben. :P

Danach wurde wenigstens die Straße interessant ? also eng und kurvig. :)

Irgendwann lichtete sich dann auch der Wald um uns herum und wir bekamen folgendes zu sehen:

küste küste II küste III küste IV

Nach einer weiteren Ewigkeit bogen wir dann auf den Coast Highway 1 ein, an dem sich ein State Park an den anderen reiht. Da unser Nationalpark-Pass in State-Parks nicht gilt sind die uns aber zu teuer und wir zogen es vor den Ausblick von der Straße aus zu genießen. Abends haben wir uns zum pennen in einen der zahlreich vorhandenen Turn-Outs gestellt.

#1 #1 II #1 III #1 IV #1 V

Den nächsten Tag ging’s an der Küste erstmal weiter bis Carmel, eine Stadt mit 3000 Einwohnern und 45000 Gift-Shops.

Natürlich nach dem ausgedehnten Frühstück am Strand. :)

Der Strand war über eine eigens gebaute Treppe gut zu erreichen,

treppe treppe II

ansonsten aber ein nettes Fleckchen.

frühstück frühstück II

In Carmel konnte man auch wieder an den deutschen Autos erkennen, dass hier keine armen Menschen leben. Und auch wenn der Strand hier nicht schlecht war, waren wir nicht im Wasser, das Wetter war schließlich ausnahmsweise mal nicht so der Bringer.

carmel carmel II carmel III carmel IV

Da Markus in Gardiner den Deckel vom Bremsflüssigkeitsbehälter des Plymouth verloren hatte und dieser seitdem von einen Provisorium [C: Nein, wir haben definitiv nicht nur einen Versuch unternomen das Loch dicht zu kriegen] ersetzt wurde entschieden wir uns nochmal schnell in einem Autoteile-Laden nach einem Ersatz zu suchen, der uns aber auch zu teuer war (die wollten 10$ für den Scheiss; wir haben inzwischen ein Doppelpack für 6$ gekauft). Im Nachbarladen machten wir uns auf die Suche nach einem Dosenöffner, die hatten aber auch keinen gescheiten. Als Ersatz gab’s eine kleine Tüte Tortilla-Chips mit Käse-Dip

chips Auf dem Bild ist die Tüte bereits halb leer

Okay es waren 5 Pfund (2,5Kilo) Chips und 3kg Käse-Dip. :O

Da es langsam Abend wurde haben wir dann noch in einem netten Restaurant einen echt verdammt leckeren frischen Fisch verspeist. Wir sind dem #1 dann noch bis Santa Cruz gefolgt um nochmal ins Internet zu gehen, nebenbei konnte man da am Strand auch noch ein kühles Bierchen genießen. Beim Verlassen der Stadt fielen uns die vielen Leute in unserem Alter auf, vorallem die Weiblichen, siehe Bild. :D

mädels?

Von daher entschieden wir uns dann spontan noch einen der zahlreichen Clubs zu besuchen. [C: Ich hatte es vorher schon vor, da im Reisführer stand, dass Santa Cruz das Jugendzentrum sei.]

Nachdem wir dann aber ca. eine halbe Stunde durch die Straßen gelaufen sind und aus allen Clubs sehr komische Musik schallte, verflog unsere Motivation recht schnell. Christian ist dann noch nach San Jose weiter gefahren und hat dort einen netten Schlafplatz gefunden. :) [C: hätte ich mir auch schenken können, Flori hat eh die ganze Zeit gepennt]

Gruß

Flo(h)

Klettern

fly.floh am 29. September 2006 um 06:47

Da die Nacht ja etwas länger war sind wir nicht so früh losgekommen, aber bei unserem derzeitigen Trainingszustand (wobei ich immerhin schon wieder mit Frühsport angefangen hab *angeb*, Flori nicht, der faule Sack) schafft man eh nicht mehr als 2-3 Wegen pro Tag und dafür hat die Zeit noch locker gereicht.

Also auf zur Dicovery Wall, einem Fels, an dem nicht nur Wege dran sind die wir auch hochkommen, sondern auch die 3 schönsten im Gebiet. Als erstes haben wir uns eine 5.6 rausgesucht, man muss ja klein anfangen… Und da Flori der unängstlichere von uns beiden ist hab ich mich im Vorstieg probiert, dann hätte er notfalls übernehmen können, wenn ich nicht mehr weiter gekommen wäre. Aber es war sowohl gut genug gesichert als auch leicht genug, so dass ich es sogar ganz allein geschafft hab *stolz auf mich sei*

Oben haben wir uns dann erstmal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen bevor wir dann in den nächsten Weg eingestiegen sind. Der Gerechtigkeit halber war jetzt Flori an der Reihe. Leider war es diesmal aber ‘ne 5.9 und er musste am 2ten Ring passen. Also hab ich nach einigen Versuchen dann übernommen. Sowas hatten wir im Joshua Treedoch schonmal, nur umgedreht. Ich hab es dann tatsächlich geschafft mich über die Stelle hinweg zu fürchten. Dann hab ich es gemacht wie wir es von unseren Eltern gelernt haben: Wenn du nicht weiter weißt, einfach immer nach oben klettern. Und nach dem 5ten ich glaub hier ist die Stelle, an der es 5.9 ist wurde es dann irgendwann nochmal kurz leicht, bevor ich auf oben angekommen bin. Schöner Weg!

Zum Glück hatte ich auch Olafs Expressen verwendet, so dass Flori ‘nen Grund hatte es auch nochmal zu versuchen und auch ihm hat der Weg dann echt gefallen, so ein Strick, der da schon in der Wand hängt hängt macht halt Mut :)

Weil wir trotz allem aber doch schneller waren als geplant hatten wir sogar noch Zeit noch was zu klettern. Der drittschönste Weg im Gebiet war absolut schlecht gesichert, so dass wir uns gesagt haben, dass wir uns das nicht geben müssen (ihr wisst ja , der ganze Zettelkram und den Eltern erklären und so…). Hochmotiviert vom schon geschafften bin ich nochmal in ‘ne 5.11 eingestiegen (okay, ich gebs zu: bis zum 4ten Ring war es 5.9 und da hing ein Karabiner drin, dass man ‘ne gute Umlenke hat). Naja, ich bin bis zu dem Karabiner gekommen, aber ich sags mal so wie es war: Zum Glück hatte ich vorher nichts getrunken, damit war nichts da was ich mir hätte einmachen können. Scheiß Weg!

[ Anmerkung Flo: Da war nur mal wieder einer überängstlich, das war ein Zug zum letzten Ring und der war nichtmal schwer ;) ]

Danach hatten wir dann wirklich keine Lust (und vorallen auch Kraft) mehr und haben uns wieder zurück zum Auto begeben, nochmal schön Nudeln gekocht und sind dann auf unseren Schlafplatz zurück gefahren.

Heute leider keine Fotos, da wir keinen Fotoapparat mithatten.

Pinnacles

fly.floh am 29. September 2006 um 06:46

Die Fahrt vom Yosemite NP zum Pinnacles NM war voll unspannend, das einzige was wir an dem Tag erlebt haben ein absolut unfreundlicher Zeltplatzwärter direkt vorm Park. Gut, vielleicht hätte ich ihm nicht sagen sollen, dass wir auf seinem Parkplatz stehen und sein Internet nutzen um uns ‘nen anderen Platz zu suchen, weil seiner viel zu teuer ist. Aber trotzdem, soll sich mal nicht so haben.

Auf der Suche nach ‘nem schönen Turnout haben wir dann ein NP-Schild gesehen, wo drauf stand, dass illegales Campen in Nps 500$ kostet, also sind wir doch lieber ein kleines Stück weggefahren, weil nicht wirklich ersichtlich war wo der Park nun anfängt.

Am nächsten morgen im Visitorcenter im Park hat sich dann rausgestellt, dass wir trotzdem drin standen, weil der Park im März vergrößert wurde und unsere Karte halt ein wenig älter war. Aber die Rangerin war eh voll cool drauf, war übelst entsetzt, dass der Campingplatz (der sich mittlerweile auch im Park befindet) so teuer ist und hat die ganze Umgebung abtelefoniert, ob es nicht irgendwo sinnvoll was preiswerteres gibt. Da dies ziemlich erfolglos war hat sie uns dann unter der Hand empfohlen, dass wir uns einfach irgendwo außerhalb vom NM neben die Straße stellen sollen :)

Da es aber schon ein wenig später war und wir uns nicht so wirklich zum klettern motivieren konnten sind wir einfach ‘ne Runde wandern gegangen. Außerdem hatte die Rangerin uns gesagt, dass die Grotte gerade geöffnet ist und wir uns dachten, eh wir dann morgen dahin gehen, wenn wieder zu ist machen wir das doch lieber heute gleich.

große taten auf zu großen Taten :)

An der Schranke angekommen haben wir dann ein halb verrostetes Schloss gefunden, naja, scheinbar ist gerade geöffnet nicht heute sondern im Sommer, egal, trotzdem durchgehen. Die Grotte war dann auch ziemlich cool, auch wenn wir die Lampen nicht so unbedingt gebraucht hätten…

innen drin innen drin

schild was will uns dieses Schild sagen???

da lang schon besser: da geht?s lang

unspannend aber so spannend war es trotzdem nicht

Wieder draußen haben wir dann unsere erste lebende Schlange gesehen seit wir hier sind, war zwar keine Rattle Sake, aber besser als nichts:

no comment

Wesentlich schöner war da schon das Wasserreservoir direkt nach der Höhle. Es hat uns so gut gefallen, dass wir da erstmal in Ruhe Mittag gemacht haben (also ein Bierchen getrunken).

squirrel Flori das alte Stadtkind musste natürlich mal wieder alle Tiere fotografieren

no comment II no comment III

Weiter ging es dann in ziemlich vielen Kurven auf den Bergrücken, wo wir zu meiner Freude endlich mal ein tolles Tier gesehen haben:

tarantel

Leider sind die anderen Bilder nichts geworden und wir wollten die kleine (also Handgroße) Tarantel dann nicht weiter ärgern und haben unseren Weg fortgesetzt.

Oben angekommen konnten wir dann in Ruhe den Ausblick genießen, während der Weg auf der Höhe weiter ging.

ausblick no comment IV 83a

Zu sehen gab es außer schöner Landschaft dann auch noch viele Falken und einen Condor, der sich aber leider ein klein wenig im Baum versteckt hat, aber wir haben ihn trotzdem entdeckt.

condor

Abends haben wir dann noch gemütlich im NM gegessen, bevor wir uns auf den Weg direkt davor gemacht haben um unseren Schlafplatz zu belegen. Und weil wir ja definitiv am nächsten Tag klettern gehen wollten, haben wir uns auch gleich nochmal bissel Mut angetrunken…

wer das liest is doof

Zur Entstehung diese Bildes: Ich hab zu Flori nur gesagt: ?Ich mach mir jetzt erstmal ‘ne Mischung die mich ins Grap bringt.? Und das fand er so lustig, dass er da gleich ein Erinnerungsfoto machen musste.

Also Prost!

bei dem ooch (bild davor)

Christian

Half Dome

fly.floh am 28. September 2006 um 08:27

Mal so zum Vergleich: Wer sich noch an Grand Canyon erinnern kann weiß dass wir da für 1600 hm und 22 km hochzu ca. 9 Stunden gebraucht haben. Tip vom Ranger: Früh um 5 aufstehen, mindestens 8 Stunden einplanen.

Für den Half Dome hat der ADAC 1500 hm hoch und wieder runter, 27 km und 12 Stunden angekündigt. Also haben wir uns doch mal lieber den Wecker gestellt…

Aus dem ursprünglichen Plan um 8 loszumachen ist dann sogar ein um neun geworden, aber immerhin besser als unsere sonstigen Zeiten ;-)

Der Weg war auch ganz cool, mit paar Wasserfällen und schönen Ausblicken.

Wasserfall Halfdome I Wasserfall Halfdome II Wasserfall Halfdome III Wasserfall Halfdome IV

Wasserfall Halfdome V Ausblick

Zwischendurch haben wir auch immer mal die Zeiten mit den Touren zu den Wasserfällen verglichen und wir waren echt gut, nach ca. der Hälfte des Aufmarschs haben wir schon über eine Stunde gutgemacht.

Nach ca. 4 Stunden bot sich mir dann folgendes Bild:

Zu Floris Glück ist seine Brille kaputt und er sieht nichts, so konnte er die ?unberührte? Landschaft noch ein paar Minuten länger geniessen, bis auch er dann gesehen hat, dass der dunkle Streifen da auf der Wand kein Felsspalt, sondern eine Menschenmasse ist, die so eine Art Ameisenstraße auf den Gipfel gebildet hat.

Ameisenstraße

Das Problem ist einfach, dass dort ein Staalseil hochgeht, an dem sich nun ALLE Touris versuchen hochzufürchten (was ewig dauert) und dummerweise auch wieder runter (dauert dann natürlich noch länger). Dass es besser geht liegen am Anfang auch extra Handschuhe rum, damit man sich besser festhalten kann.

Aber da wir ja Kletterer sind und keine Lust hatten ewig zu warten sind wir dann einfach neben dem Kabel hochgelaufen, ohne Handschuhe natürlich (sonst verliert man doch das Gefühl für den Fels!). Dabei mussten wir uns dann auch noch von irgendwelchen komischen Leuten, die so aussahen, als ob sie es so gefährlich fanden, dass sie sich am liebsten gleich vor Angst einmachen würden, sagen lassen, dass wir doch vorsichtig machen sollen. Lächerlich!

Aufstieg Aufstieg II

Aber oben war der Gipfel dann zum Glück relativ groß, so dass sich alle verteilt haben und man doch in Ruhe die Aussicht geniesen konnte.

Blick nach unten Blick nach unten

HD HD II HD III HD IV HD V HD VI

Beim Weg nach unten haben wir es dann ganz drauf ankommen lassen: Getreu dem Motto wer bremst verliert haben wir den Abstieg, für den der Standardtouri so circa eine halbe Stunde brauchen, in 4-5 Minuten erledigt :D

Was ‘n Spass und die ganzen dummen Kommentare, herrlich!!!

Die Stufen bis hin zum Seil waren dann fast noch witziger, da es in diesem Land echt Leute gibt, die zu dämlich sind mal ein paar Treppenstufen die ein paar Zentimeter von der Standardgröße abweichen hinabzusteigen. Dementsprechend sind wir die Serpentinen dann halt nicht ausgelaufen sondern einfach kurz die 1-2 Meterabsätze entweder direkt auf dem Fels lang runter gelaufen oder, wenn es sandig oder blöd war, einfach gesprungen.

Hier hat sich Flori sogar mal richtig gefreut, dass mir nich gleich das richtige Wort eingefallen ist: Frau (mitte 40) steht gerade dumm auf den Stufen rum und überlegt wie sie weiter gehen soll (Tip: einfach Schritt für Schritt vorwärts, immer nach unten dem Weg folgend). Wir gehen gemütlich auf dem Fels neben ihr lang, sie motzt uns an, dass wir doch auf dem Weg langgehen sollen, also ich nur: ?Sorry, but then you shouldn’t stay on the trail, I want to be back bevor sunrise.? Na gut, eigentlich wollte ich vorm Sonnenuntergang sagen, aber Aufgang macht die Sache wirklich fast noch witziger…

Blick zurück HD letzter Blick zurück

Den Rest des Weges (ab da dann wieder relativ breit und flach) haben wir dann auch zügig hinter uns gebracht, ging ja nur noch runter…

nochmal wasserfall nochmal vorbei an den Wasserfällen

Da wir aber weder Markus, noch die Rucksäcke mit voll viel Gepäck mithatten waren wir nach nicht mal 8 Stunden wieder am Zeltplatz und haben uns entschieden, dass wir ja nochmal im Wasserfall duschen gehen können, also ab in den kostenlosen Hybrid-Shuttlebus (ja auch Amis denken manchmal an die Umwelt, zum Glück gibt?s Nationalparks).

Leider war es aber ein Frühlingswasserfall, der durch schmelzenden Schnee gespeist wird, deswegen haben wir uns nur gemütlich ‘ne Runde hingesetzt und ein Bierchen getrunken bevor wir dann wieder zurück gefahren sind und uns nach kurzem am Feuer sitzen dann auch gut erschöpft ins Bett gelegt haben.

Christian

kleine Übersicht

fly.floh am 27. September 2006 um 01:22

So da stehen wir nun im kleinen Örtchen Fort Bragg am Highway 1 direkt an der kalifornischen Pazifikküste vor dem Super 8 Motel und haben wiedermal eine ganze Menge Berichte und Bilder hochgeladen.

Zum letzten Bericht fehlen allerdings noch die Bilder, ansonsten kommen noch haufenweise Berichte zu Pinnacles National Monument, Coast Highway 1, Sillicon Valley und natürlich San Francisco.

man sieht sich :)

gruß

flo(h)

Nette Amis, Kletterer und andere gute Geister

fly.floh am 27. September 2006 um 01:13

Nachdem wir uns nun am Vortag paar große Bäume angeguckt haben wolten wir natürlich mehr davon. Und da der Yosemite NP bekannt dafür ist und gleich um die Ecke liegt bot sich das natürlich optimal an :)

Da wir von Süden gekommen sind war unser erster Stop auch gleich Mariposa Grove. Dieser Big Wood Forrest ist mit der Hauptgrund für die weltweite Bekanntheit vom Yosemite NP. Dagibt es auch allerhand tolle Bäume zu sehen:

kein kommentar kein Kommentar

siehe schild siehe Schild

mal baum da stand mal ein Baum

ein ast ein Ast

durchtunnelt durchtunnelter Baum

durchtunnelt zum durchgehen zum durchgehen

kleiner zapfen mit kleinen Tannzapfen

einziehen hier wollten wir eigentlich einziehen

besetzt war aber leider schon besetzt

im baum im Baum

telescope tree wo kommt der Name Teleskop Tree bloß her?

nach oben Blick nach oben im Baum

mehr bäume noch mehr große Bäume

fallen tunnel tree Fallen Tunnel Tree, ehemals der brühmteste Durchfahrbaum, bis er ‘68 umgefallen ist

rinde Baumrinde

und jetzt wohin nun???

vermessung professionelle Baumvermessung (es waren 17 Armbreiten)

m

Danch haben wir uns dann auf gemacht Richtung Yosemite Village um da zu campen, denn für den nächsten Tag hatten wir uns großes vorgenommen: Einen Berg namens Half Dome, eine Wanderung von 1500 hm und 13 km und das ganze dann wieder zurück, laut ADAC 12 Stunden für den Rundtrip.

Im Village angekommen haben wir direkt erstmal die Campingplatzverwaltung angesteuert. Die konnten uns aber leider nicht weiter helfen, da die ca. 1000 Campgrounds, die sie verwalten alle restlos ausgebucht waren.

[Anmerkung hierbei: In Amerika mietet man sich einen kleinen Fleck wo man dann Platz für zwei Autos und Zelte, in einigen Parks Bärboxen wo man sein ganzes Essen reintun muss und 'ne Bank mit Tisch hat. Man kann sich also nicht einfach irgendwo hinstellen, wo es einem gerade gefällt so wie bei uns.]

Einzige Möglichkeit, die sie uns vorgeschlagen haben war raus zu fahren weiter in den Park rein und dort dann gucken. Wollten wir aber nicht, weil wir a was vor hatten am nächsten Tag und uns die Stunde Autofahrt früh und abends sparen wollten. Da hatte der Reiseführer schon bessere Tips auf Lager: einfach mal schaun, ob irendwo nur ein Auto auf einem Campground steht und die Leute dann fragen, ob man sich mit dazu stellen kann (bezahlt wird ja eh pro Campground und da dürfen nunmal 2 Autos stehen). Also haben wir das Auto stehen lassen und sind ‘ne Runde über den Zeltplatz spaziert. Da haben wir dann auch gleich welche gefunden, die kein Problem damit hatten. Nun hieß es nur noch die Stunde warten bis die Leute an der Schranke Dienstschluss haben um blöden Fragen aus dem Weg zu gehen und dann reinfahren. Die Zeit haben wir im Village verbracht, waren nochmal im Visitor-Center um uns Infos über Wasserstellen zu holen, dass wir nicht ganz so viel mitschleppen müssen und sind dann wieder zurück. Leider hatten die Wärter aber immer noch nicht ihr Lager geräumt und machten auch keinerlei Anstalten dies in nächster Zeit zu tun. Also sind wir erstmal wieder zum Auto zurück um noch ein wenig zu warten. Eine halbe Stunde später sind wir dann nochmal reingelaufen um den Leuten zu sagen, dass es wahrscheinlich noch ein wenig dauert bis wir dann mit Auto kommen, da mussten wir feststellen, dass unser Platz nun schon belegt war. Die Nachbarn waren zurück gekehrt und irgendwie war der Platz wohl mehr oder weniger doppelt belegt worden. Shit!

Naja, was blieb uns weiteres übrig als wieder von vorne zu beginnen und bei anderen Leuten anzufragen. Aber irgendwie wollten die, die wir uns rausgesucht hatten, sich nicht so wirklich überreden lassen. Glück im Unglück: Da kam einer auf uns zu, hat gemeint, dass er einer von den Nachbarn, die uns unseren Platz ?weggenommen? haben ist und dass das eine Auto von denen gleich wegfährt, wir uns also bei denen hinstellen können. Juhu!

Weil wir nicht länger warten wollten hab ich Flori überredet einfach mal an der Einfahrt vorbei zu gehen und die zu fragen wie es denn aussieht, dass wir jemanden gefunden haben, der seinen Platz mit uns teilt, ob wir da reinfahren dürfen, ich bin derweile schonmal zum Auto zurück, dass sie wenn dann nur einen von uns gesehen hätten und wir uns noch andere Sachen hätten einfallen lassen können. [ Anmerkng Flo: Hey die Idee war von mir! ;) ]

Naja, paar Minuten später kam Flori dann mit ‘nem Reinfahrdarfschein für unser Auto in der Hand an und meinte nur, dass alles kein Problem gewesen wäre.

[ Anmerkung Flo: KAUM ein Problem :D ]

Die Leute waren dann auch voll cool drauf, gegen Bush seinen Iraq-Krieg und für Recycling und so. Vernünftige Leute, Kletterer, Randsportler halt ;)

Zu essen gabs lecker Klöpschen mit Chili und Knoblauch vom Grill, also perfekte Stärkung für unsere Tour am nächsten Tag…

Achterbahnen und andere große Bäume

fly.floh am 27. September 2006 um 01:11

Wie bereits angekündigt stand für den folgenden Tag Six Flags Magic Mountain auf dem Programm. Ein netter, kleiner Amusement -Park. Um es mit Jordans Worten zu bescheiben: ?There isn’t a ride that doesn’t go upside down!?

Six Flags

Da Essen und Trinken in solchen Parks im Allgemeinen Recht teuer ist gehen wir vorher nochmal schnell in den Wal-Mart, vor dem ich am vorherigen Abend extra geparkt hatte. Leider gab es in diesem ausser Tiefkühlkost, Brot und Cola KEINE Nahrung. Also keine Wurst, keinen Käse, keine Milch usw. Krankes Land! Naja nach kurzer Suche sind wir dann noch auf einen anderen Supermarkt gestoßen, der sogar Essen im Angebot hatte.

Dann schnell noch einen kostenlosen Parkplatz gesucht und zu Fuß den Kilometer zum Parkeingang gelaufen, nur um dort von einer netten Dame im Auto gesagt zu bekommen, dass der Park um diese Jahreszeit nur noch am Wochenende offen hat, hrmpf hätte sie uns doch eher sagen können. Vielleicht hätte man auch mal ein Schild an die Parkeinfahrt (500m vorher) stellen können. Nunja auf dem Parkplatz haben wir noch schnell die wartenden Amis von ihrem ?Glück? informiert und uns auf dem Rückweg zum Auto gemacht. Zum Glück war der Fußmarsch nicht lang, am Ende des Parkplatzes haben uns freundliche Amis einen ?Ride’? angeboten.

Okay: Tagesplanung umstellen. Also sind wir erstmal gemütlich zu ?BevMo!? gegangen um uns dort mal umzuschauen. Die hatten sogar ein ganzes Regal voll deutschem Bier. Die Preise für ein Sixer gingen bei extrem günstigen 11$ los. Die 1,75l Smirnoff für 17$ waren da schon motivierender, Christian muss jetzt nur noch sehen, wie er die beiden Flaschen nach Deutschland einführt. :)

Danach ging’s weiter zur Recycling-Station wo wir erstmal 152 Dosen gegen 6$ eingetauscht haben.

Weiter ging es nun Richtung Sequioa NP, große Bäume gucken. Da es aber leicht warm war haben wir uns noch eine kleine Pause an einem Fluß genehmigt, zur Abkühlung.

Im Sequoia NP gab es erstmal Straßen für mich, da hab ich glatt angefangen mein Motorrad zu vermissen. ;) Leider fand das Auto den Berg nicht ganz so toll und wurde erstmal ein bisschen warm, bis zum General Sherman Tree hat es uns trotzdem gebracht und da haben wir ihm auch eine nette Pause gegönnt. Erstmal musste Christian Tourist spielen und den Bären fotografieren und dann sind wir beide noch zum größten lebenden Baum der Welt spaziert.

große Bäume große Bäume General Sherman General Sherman

Neben dem gibt?s dort natürlich auch noch andere große Bäume, man kennt sie als Mamutbäume, bzw. Sequoias.

mehr Bäume General Sherman

Am nächsten Tag sind wir noch ein hübsches Tal – ?wuhu Natur und Wald :D ? zu einem Wasserfall hochgewandert und haben dort gemütlich Mittag gemacht, bevor wir uns dann auf dem Weg zum Yosemite NP gemacht haben.

Bären Wasserfall im Sequoia NP Wasserfall im Sequoia NP Wasserfall im Sequoia NP

[C: Abends gabs dann noch lecker Broiler, bevor wir uns unweit vom Plark wieder eine gemütliche Stelle zum schlafen gesucht haben]

Das war’s dann erstmal wieder von mir.

Gruß

Flo(h)